Kampagne von
X-tausendmal quer
und KURVE Wustrow

Pressemitteilungen

Hier werden sowohl die Pressemitteilungen der Kampagne gorleben365+X zur Verfügung gestellt, ALS AUCH die Pressemitteilungen der Blockadegruppen.

Pressemitteilungen von Blockadegruppen führen im Dateinamen den Namen der herausgebenden Gruppe!

Biker Stammtisch mit Unterhaltung vor den Toren des Erkundungsbergwerkes

Am 6. Oktober lädt der Verband der Motorradclubs „Kuhle Wampe „ ab 11.00 Uhr zum Biker Stammtisch vor den Toren des  Erkundungsbergwerkes Gorleben ein. Zum wiederholten Mal organisiert die Anti Atom AG der „ Kuhlen Wampe „ eine Blockade der Zufahrten des geplanten Endlagers für  Atommüll im Rahmen der „Kampagne 365+ X“.

Es wird Kaffee, Kuchen und Unterhaltung in Form von Spielen geben. Der Verband der Motorradclubs Kuhle Wampe besteht aus bundesweit 33 Clubs.

Erkundungsarbeiten wurden 100 mal blockiert

Die Kampagne gorleben365 feiert am 12. und 13. August 2012 ihr einjähriges Bestehen mit einer 24-Stunden Blockade der Zufahrten zum sogenannten Erkundungsbergwerk.

Mit vielen erwarteten Geburtstagsgästen wird am Sonntag ab 12 Uhr in Redebeiträgen auf ein Jahr kreative und bunte Blockaden zurückgeblickt. Blockadegruppen, die schon einmal zum Blockieren nach Gorleben angereist waren, werden sich wieder beteiligen und über Erfahrungen im Rahmen dieser Aktion Zivilen Unghorsams berichten. Darunter Jugendliche aus dem Wendland, die ein tragender Bestandteil der Blockadekultur sind. Auch die Ökumenische Initiative Gorlebener Gebet wird sich am Sonntag um 14 Uhr mit in die Geburtstagsfeier einreihen.

Jugendblockade am 11. August

Im Rahmen der Kampagne gorleben365 werden am 11.August 2012 die Zufahrtswege zum Erkundungsbergwerk gewaltfrei blockiert. Damit wollen Jugendliche ein lebendiges Zeichen gegen Atomkraft und ein Atommüll-Endlager im maroden Salzstock Gorleben setzen.

Alle jungen und jung gebliebenen AtomkraftgegnerInnen sind dazu eingeladen, mit zu blockieren und den Schichtwechsel der MitarbeiterInnen des Erkundungsbergwerkes zu behindern.

Für diese Blockade mobilisieren zwei SchülerInnen aus der angehenden 11. Klasse der Freien Schule Hitzacker bundesweit. Jan Hendrik, 16 Jahre, aus Prisser erklärt dazu. " Wenn ganz viele Jugendliche sich entschließen, ihre Ablehnung der Atomenergie deutlich auf die Straße zu tragen, wird unsere Blockade effektiv sein". Clara aus Jeetzel ergänzt: "Aber für eine gewaltfreie Blockade ist auch eine gute Aktionsvorbereitung wichtig. Deshalb treffen wir uns schon früher um gemeinsam über deeskalierendes Verhalten zu sprechen und uns auf die 6 Tore aufzuteilen".

Kampagne gorleben365 weitet Aktionen aus

Zu der Entscheidung des Bundesumweltministerium, die Arbeiten im Salzstock Gorleben nicht im September enden zu lassen, erklärt Kampagnensprecherin Katja Tempel:

"Wenn die Bundesregierung den Hauptbetriebsplan in Gorleben verlängert, dann verlängern wir auch unsere Blockade-Kampagne vor den Toren des Erkundungsbergwerks in Gorleben.“

Die Kampagne gorleben365 hatte es sich seit August 2011 zum Ziel gesetzt, an möglichst vielen von 365 Tagen die Zufahrten zur Endlagerbaustelle zu blockieren. Eigentlich war geplant die Kampagne am 13.August 2012 enden zu lassen. Wir werden nicht nachlassen in unserem Widerstand gegen eine Festlegung von Gorleben als atomares Endlager.

Mit Gorleben auf der vermeintlich 'weißen Landkarte' gewinnt der neue Bundesumweltminister kein Vertrauen – er verliert es!“ AktivistInnen der Kampagne haben für Samstag, den 21.Juli eine Hochzeitsblockade angekündigt. Mehr als 120 Menschen werden die Hauptzufahrten während einer Trauungszeremonie gemeinsam blockieren. Der Bräutigam, Jochen Neumann, ist entsetzt über den Mangel an politischem Fingerspitzengefühl: „Ein gesellschaftlicher Konsens braucht Vertrauen, Transparenz und Mitbestimmung der BürgerInnen. Wer glaubt, an Gorleben auch nur als Referenzstandort in einem Endlagersuchprozess festhalten zu können, hat seinen Beruf als Politiker verfehlt.“

Atommüll ist kein Kinderspiel!

Unter diesem Motto blockierten am Samstag-Abend und am Sonntag-Morgen einige Mitglieder der Anti-Atom-Gruppe-Osnabrück, unterstützt von mitgereisten Aktiven aus dem Raum Osnabrück und spontanen Sympathisanten aus der gesamten Bundesrepublik jeweils zum Schichtwechsel die Zufahrten des sogenannten Erkundungsbergwerks Gorleben. Mit Spielen, Musik und gemütlichem Grillen wurden die Blockaden begleitet.

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchten wir Sie zu einer Berichterstattung über eine außergewöhnliche Hochzeit mit Blockade in Gorleben einladen.
Am Samstag, den 5. Mai 2012 werden sich zwei Menschen das Ja-Wort vor den Toren zum Endlagerbergwerk geben.

120 AktivistInnen der Kampagne gorleben365 halten die Zufahrten zum geplanten Endlager in Gorleben besetzt. Sie unterstreichen damit ihre Forderung Gorleben als Endlagerstandort fallen zu lassen.

Auftakt bildete in den frühen Morgenstunden eine musikalischen Blockade der Tore zum Erkundungsbergwerk. Aktiv waren dort MusikerInnen der „Lebenslaute“, einer bundesweiten Musik- und Aktionsgruppe, die überwiegend klassische Musik dort zum Klingen bringt, wo dies nicht erwartet wird: Auf Militärübungsplätzen und Abschiebeflughäfen, vor AKW und diesmal zum vierten Mal auch in Gorleben. Die Betreiber entschieden sich, die Wachmannschaft in einem Gefangenenbus auf das Gelände zu transportieren.

Pressemitteilung - Spitzengespräch zum Thema Atommüllendlagerung

Zu den Verlautbarungen aus dem Spitzengespräch zum Thema Atommüllendlagerung am 24.04.2012 erklärt gorleben365-Sprecherin Katja Tempel:

" Die Ablehnung von Gorleben als Referenzstandort bedeutet endlich die Anerkennung, dass der Salzstock Gorleben nicht zur Einlagerung von Atommüll geeignet ist. Ein Erkundungs- und Ausbaustopp ist dennoch nicht ausreichend: Der Standort Gorleben muss von der politischen Landkarte verschwinden. Es wird keine Ruhe in Gorleben geben, so lange nicht der Endlagerstandort fallengelassen wird. Weitere Bund-Länder-Gespräche unter Ausschluss der Öffentlichkeit verkehren den Anspruch der öffentlichen Beteiligung ins Absurde. "

Für mehr als vier Stunden hatten sich AktivistInnen an allen Zufahrtstoren angekettet. Schichtwechsel erst nach Räumung um 20.20 Uhr möglich

Mehr als vier Stunden blockierten 20 AktivistInnen von Contratom und der KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion alle sechs Zufahrtstoren zum Endlagerbergwerk in Gorleben. Während vom Spitzengespräch in Berlin keine Lösung für das Problem der Endlagerung von Atommüll zu erwarten ist, verhinderten die AktivistInnen die weitere Erkundung in Gorleben - zumindest an diesem Nachmittag.

Einer der angeketteten AktivistInnen berichtet: „Trotz Kälte und Nässe haben wir durchgehalten. Wir haben stundenlang erfolgreich die Erkundungsarbeiten behindert.“

AktivistInnen haben sich an allen Zufahrtstoren angekettet. Heute kein Schichtwechsel möglich

Seit 16:15 Uhr blockieren 20 AktivistInnen von Contratom und der KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion alle sechs Zufahrtstore zum Endlagerbergwerk in Gorleben. Während heute in Berlin ein Spitzengespräch zum Endlagersuchgesetz stattfindet, verhindern die AktivistInnen die weitere Erkundung in Gorleben.

AntiAtomBonn beteiligt sich am 21.04.2012 mit der kreativen Strickaktion „Atommüll wegstriXen!“ an den Protesten zur Verhinderung eines Atommüll-Endlagers in Gorleben

Bonn 12.04.2012: Noch immer gibt es weltweit kein sicheres Endlager für Atommüll. Der völlig ungeeignete Salzstock in Gorleben soll nach wie vor Lagerstätte für hochradioaktiven Atommüll werden. Deshalb wird sich AntiAtomBonn unter dem Motto „Atommüll wegstriXen!“ an den gewaltfreien Blockade-Aktionen im Rahmen der Kampagne „Gorleben 365“ beteiligen.

Franzosen blockieren in Gorleben:

Der Widerstand gegen Atomkraft kennt keine Grenzen!

Im Rahmen der Kampagne «gorleben365» hat am 7. April 2012 eine Gruppe von 30 Franzosen von dem Anti-Atom-Netzwerk «Sortir du nucléaire» und dem Verein «Widerstandshaus Bure» die sechs Tore des Gorlebener «Erkundungsbergwerk» zweimal blockiert. Mit dieser Aktion wollten sie versuchen, den regulären Verkehr des Endlagers zu stören, indem sie den Schichtwechsel behinderten. Schon ab 7 Uhr haben die auf den Zufahrtswegen sitzenden AktivistInnen den Zugang zu dem Standort blockiert, so dass die Polizei gezwungen wurde, ein Tor zu räumen. Am Abend haben Menschen aus dem Wendland den Franzosen ein grosses Transparent geschenkt, als Symbol für die deutsch-französische Solidarität und haben dann die Tore durch eine gemeinsamen Sitzblockade mitblockiert, in einer gemütlichen und musikalischen Stimmung. Zusätzlich wurde ein Tor mit einem Tripod blockiert, während verschiedene Spiele vor anderen Toren organisiert wurden. «Die Polizei räumte uns ein zweites Mal, aber ohne Anwendung von massiven Zwangsmitteln. In Frankreich sind wir ein brutaleres Vorgehen der Polizei gewöhnt», sagt François, Mitglied des anti-atom-Netzwerk «Sortir du nucléaire».

"Andere Saiten" gegen verantwortungslose Atommüll-Pläne

Politischer Chor blockiert das geplante Endlager in Gorleben - "Chorprobe statt Probebohrung"

Der Projekt- und Familienchor "Andere Saiten" aus Aachen wird am Donnerstag, den 12. April, mittags mit einer öffentlichen Chorprobe vor dem Werkstor des "Erkundungsbergwerks" Gorleben an der Aktion "Gorleben 365" teilnehmen. Mehrstimmige Sätze alter und neuer Meister wurden mit neuen, kritischen Texten versehen. Darin wird u.a. Anklage dagegen erhoben, dass in der gegenwärtigen Energiepolitik Entscheidungen getroffen werden, die ausschließlich an den kurzfristigen Profitinteressen einiger Stromkonzerne orientiert sind, obwohl sie tausende von Generationen binden und gefährden. Das Festhalten am ungeeigneten Salzstock von Gorleben ist ein wichtiges Beispiel für diese verfehlte Politik.

Heidekraut und Pyramidenzuckerkuchen

Friedensinitiative sammelt erste Ideen für Gorleben
Pressemitteilung vom 29. März 2012

Wie kann das aussehen, wenn man vor den Toren des Erkundungsbergwerks in Gorleben den dritten Jahrestag der Befreiung der Heide feiert? Bei der gestrigen Veranstaltung der Friedensinitiative Kyritz-Ruppiner Heide wurden hierfür erste Ideen gesammelt. Klar ist, dass die Friedensinitiative am 8. Juli nach Gorleben fahren und dort am Montag, den 9. Juli den Jahrestag des Verzichts auf den Luft-Boden-Schießplatz begehen will. Die Feier soll den Menschen im Wendland Mut machen für ihren weiteren Widerstand gegen die Atomanlagen. Erste Ideen gehen dahin, Symbole des Widerstands gegen das Bombodrom wie die berümten Fahnen mit dem durchkreuzten Flieger und rosa Pyramiden - z.B. in Kuchenform - mitzunehmen. Auch an eine Protestwanderung um das Bergwerk und abschließenden Sirtaki-Tanz ist gedacht. Auf jeden Fall soll im Rahmen der Kampagne "gorleben365" eine Blockade der Zufahrten des Bergwerks stattfinden, in dem die Betreiber ein atomares Endlager vorbereiten. Beim nächsten Treffen der Friedensinitiative am 25. April soll die konkrete Planung der Aktion stattfinden.

Am Samstag, den 24.3.2012 werden wir, die jüngeren Generationen im Rahmen der Kampagne „gorleben365“ den Schichtwechsel der Mitarbeiter/Innen des Erkundungsbergwerkes in Gorleben gewaltfrei blockieren. Damit wollen wir ein Zeichen gegen Atomkraft und ein Atommüll-Endlager im maroden Salzstock Gorleben setzen.

Wir werden uns ab 16.00 Uhr auf dem Salinas-Gelände (gegenüber des Erkundungsbergwerkes) gemeinsam auf die Aktion vorbereiten. Danach werden wir die Zufahrtswege zum Erkundungsbergwerk blockieren.

Wir laden alle jungen und jung gebliebenen Atomkraftgegner/Innen dazu ein, mit uns zu blockieren und den reibungslosen Schichtwechsel der Mitarbeiter des Erkundungsbergwerkes zu verhindern.

Weitere Informationen unter www.gorleben365.de, oder 05861/ 8069514

oder bei facebook unter Jugendblockade – gorleben365

Zwei DemonstrantInnen haben sich heute Mittag an den Toren des Endlagerbergwerks angekettet. Mit mehr als 100 Mitgliedern der Aktionsgruppen widersetzen, contrAtom, X-tausendmal quer und der KURVEWustrow war es heute um 12 Uhr zum Schichtwechsel von ca. 100 Angestellten gelungen, die Zufahrten zu blockieren. Nach zwei Stunden beendeten die AktivistInnen ihre Blockade.Wir fordern von den Ministern auf dem nächsten Bund-Länder-Gespräch,Gorleben als Endlager endgültig aufzugeben und aus dem Topf der möglichen Standorte herauszunehmen“, erläutert Katja Tempel, Sprecherin von X-tausendmal quer, warum die Aktion heute notwendig war.Wir, zahlreiche Gruppen, Bewohnerinnen und Freunde des Wendlands, setzenden Bau- und Erkundungsstopp jetzt um. Wir blockieren gemeinsam und gewaltfrei den Baustellenbetrieb am Endlagerbergwerk“, fügt contrAtomSprecher Jan Becker hinzu.

Drei Generationen aus Oldenburg blockieren das geplante Endlager

Am kommenden Sonnabend, den 28.01.2012, werden rund dreißig Menschen aus Oldenburg das Erkundungsbergwerk in Gorleben in Form einer öffentlichen Geburtstagsfeier gewaltfrei blockieren. Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat im November 2011 verlauten lassen, man habe bei der geplanten Endlagersuche eine “weiße Landkarte” vor sich. Ein Blick auf die Homepage des Bundesamtes für Strahlenschutz zeigt jedoch deutlich weiter voran getriebene Bohr- und Sprengarbeiten auf, sodass für die Menschen vor Ort und anderswo diese „weiße Landkarte“ nicht glaubwürdig erscheinen mag. Unter dem Dach der Initiative „Gorleben 356“ haben seit dem letzten August bereits zahlreiche erfolgreiche Blockadeaktionen aus allen Teilen des Landes den Baustellenverkehr zum Endlagerbergwerk gewaltfrei behindert. - So werden nun auch aus Oldenburg ca. dreißig Menschen, drei Generationen aus Oldenburg erwartet. Die Oldenburger Gäste kommen aus der Evangelischen StudentInnengemeinde (ESG), und werden am Endlagerbergwerk ab 13:00 Uhr eine runde Geburtstagsfeier mit „Kind und Kegel“ abhalten, um zu spielen, zu singen und natürlich auch Kaffee und Kuchen zu essen. Besucher aus der Region, werden ebenfalls willkommen geheißen. So soll der nachhaltig gefährlichen Endlagerung die eigene Lebensfreude entgegen gehalten werden.

für Rückfragen: Dr. Jan Henning Müller Tel.: 0441/5700176

Geburtstagsblockade vor Gorlebens Toren

Das Aktionsbündnis Anti Atom Magdeburg wird ein Jahr alt. Zu diesem Anlass lädt es zu einem bunten Wochenende vor den Haupttoren des Schwarzbaus in Gorleben ein. Jung und alt sind herzlich willkommen mit uns zu feiern.

Am Freitag, den 16.12.2011 zwischen 21 und 22 Uhr, findet der letzte Schichtwechsel der Mitarbeiter statt. Möglicherweise könnte es dabei im betrieblichen Ablauf zu einigen Schwierigkeiten kommen. Wir garantieren für nichts und freuen uns über Unterstützer.

Am Samstag, den 17.12.2011, hingegen wird es ab ca. 10 Uhr einen gemütlichen Weihnachtsmarkt mit Musik und weihnachtlicher Stimmung vor dem Lager geben. Wir freuen uns darauf, mit euch bei heißen Getränken, Keksen und Kuchen nett beisammen zu sitzen und uns über neue kreative und bunte Ideen zum Widerstand mit euch auszutauschen. Im Laufe des Nachmittags werden einige engagierte Schauspieler ein etwas anderes Krippenspiel für Groß und Klein zum Besten geben. Gegen die Kälte gibt es gemütliche Feuertonnen, sowie lustige Outdoor-Spiele.

Wir freuen uns auf eine schöne Feier mit euch!

Jessica und Maren

für das Aktionsbündnis Anti Atom Magdeburg

„Geburtstagsfeier als Demo “

Den 68. Geburtstag feiert man in der Regel zu Hause mit Familie und Freunden bei Kaffee und Kuchen. Nicht so Heide Hoefmann-Rosenberger. Die Gesamtschulrektorin im Ruhestand saß an ihrem Ehrentag, dem 12. November, mit ihrem Mann und zwölf Freundinnen und Freunden vor dem Tor des Erkundungsbergwerks im niedersächsischen Gorleben, um gegen das dort geplante Atommüllendlager und gegen die nach Meinung der Gruppe überholte und gefährliche Atomtechnologie zu demonstrieren. „ Kaffee und Kuchen gab es aber auch “, so die Lehrerin, die sich seit den Tagen der Studentenbewegung 1968 in Gewerkschaft, Friedensbewegung und zu vielen anderen Themen politisch engagiert hat. (1974 organisierte sie mit ihrer gewaltfreien Aktionsgruppe Blockaden vor der Raketenstation in Neuss-Kapellen, die bekanntlich heute ein Museum und Ateliers beherbergt.)

„Geburtstagsfeier auf der Straße ?!“

Den 68. Geburtstag feiert man in der Regel zu Hause mit Familie und Freunden bei Kaffee und Kuchen. Nicht so Heide Hoefmann-Rosenberger. Die Gesamtschulrektorin im Ruhestand wird an ihrem Ehrentag, dem 12. November, mit ihrem Mann und zwölf Freundinnen und Freunden vor dem Tor des Erkundungsbergwerks im niedersächsischen Gorleben sitzen, um gegen das dort geplante Atommüllendlager ( dessen Sicherheit mehr als fragwürdig ist ) und gegen die Atomtechnologie im allgemeinen zu demonstrieren.

Poetry Slam am Erkundungsbergwerk, 4.11.2011

Unter dem Motto „Poetry im Schwarzbau“ wird am 4.11. wieder zum gemeinsamen Lauschen und Vortragen von Poesie und Prosa eingeladen. Das Poetry-Slam-Komitee will somit an vorangegangene Veranstaltungen im Raum 2 in Neu Tramm anschließen. Die Aktion wird ab 19:00 Uhr vor den Toren des Erkundungsbergwerkes in Gorleben und im Rahmen der Kampagne gorleben365 stattfinden. Begonnen wird mit dem „open mega“, wobei ausschließlich eigene Kreationen gefragt sind. Es folgt der „Slam“, bei  welchem das Publikum einen Sieger krönt (zitieren erlaubt). Um eine schöne Atmosphäre zu ermöglichen sind Sitzgelegenheiten und etwas Warmes für den Eigenbedarf eine gute Voraussetzung für einen bunten, dichterischen Abend!

"Musik kann die Welt verändern" (Beethoven)

Am 30.Oktober beteiligt sich die Gruppe „Lebenslaute“ auf ihre Art an der Kampagne gorleben365. Dazu wird sie in der Zeit ab 10 Uhr mit Orchester und einem Chor in Gorleben musizieren. Mit zum Teil neu getexteten Sätzen aus der Kantate 'Der Morgen' von Telemann, "Wie nun ihr Herren" von Schütz oder "It ́s my life" (Bon Jovi) schlägt Lebenslaute den Bogen zur "Ode an die Freude", der Hymne Europas. Die wird dann allerdings eine ganz besonders "laute" Überraschung sein. Rein Instrumental sollen Sätze aus einer Suite des zeitgenössischen Komponisten Gustav Gunsenheimer geprobt werden.

„Lebenslaute“ ist eine offene Musik- und Aktionsgruppe. Musikerinnen und Musiker von nah und fern kommen bei ihren Aktionen zusammen. Sie vereint die“ Liebe zur Musik und die Empörung über gesellschaftliche Zustände. Darum spielt Lebenslaute Musik an Orten, die für menschenverachtendes Handeln stehen. So musizierte die Gruppe schon auf Truppenübungsplätzen und Genfeldern, an Abschiebegefängnissen und vor Atomraketendepots.

Einstellung der Endlagerarbeiten in Gorleben am Wochenende Kampagne gorleben365 feiert Teilerfolg nach zwei Monaten Gorleben, 18.10.2011. Die zahlreichen gewaltfreien Blockaden der ersten zwei Monate der Kampagne gorleben365 zeigen Wirkung. Der 3-Schichtbetrieb im Salzstock in Gorleben wurde an den Wochenenden komplett eingestellt. Selbst das Wachpersonal arbeitet am Wochenende nur noch in 12-Stundenschichten.

Die Story vom kleinen Jonny

Eine kleine Ponyshow für den Widerstand

Am Samstag, den 22. Oktober führen Schülerinnen und Schüler eine Blockadeaktion im Rahmen der Kampagne "gorleben365" durch. Diese soll, wie auch viele der vorangegangenen Aktionen, vor den Toren des sogenannten Erkundungsbergwerkes stattfinden.

Geplant ist eine kleine Ponyshow für den Widerstand. Ab 17 Uhr findet eine öffentliche Gesangsprobe statt, als Einstimmung für die "Story vom kleinen Jonny", dessen Geschichte ab 19 Uhr in der Ponyshow präsentiert wird.

Für das Einstudieren der schauspielerischen, musikalischen sowie reiterlichen Fähigkeiten wurde die erste Ferienwoche intensivst genutzt. Von eigenen Erfahrungen der SchülerInnen geprägt, beschreibt die Story den Prozess eines "Neueinsteigers" in den wendländischen Widerstand. Abschließend ist ein feuriges Ende geplant.

Pressekontakt:

Mascha Bahner, Tel. 05858/ 978878

Im Rahmen der Daueraktion „gorleben365“ traf sich die „Initiative 60“ mit ihren Freunden am Dienstag vor der Straßengabelung an sogenannten Erkundungsbergwerk.

Etwas 40 ältere Menschen trafen sich zur Blockade.

Die vorgesehene Kaffeetafel wurde wegen andauernden Regens zwar zur Stehparty unter freiem Himmel, aber die versammelten Teilnehmer demonstrierten trotzdem nachdrücklich ihren Protest gegen die Atomindustrie. Sie dachten an die Enkel aller Menschen, ihre eigenen wie auch die uneinsichtiger Politiker und die der in den Einsatz beorderten Polizeibeamtinnen und -beamten.

Blockade mit Ankettaktion in Gorleben

AktivistInnen der KURVE Wustrow sind angekettet und blockieren die Tore desErkundungsbergwerks, um den Schichtwechsel zur Weitererkundung des Salzstockes zu verhindern

Seit 8 Uhr am heutigen Sonntagmorgen blockieren AtomkraftgegnerInnen alle sechs Tore des Erkundungsbergwerks in Gorleben mit Ankettaktionen und Sitzblockaden. Die AktivistInnen sind mit Stahlrohren an drei Tore angekettet und weitere drei Tore sind durch Sitzblockaden besetzt. Sie sind bester Stimmung, haben sich warm angezogen und wollen bis zum Mittag ausharren.

„Ich stoppe die Erkundung mit meinem Körper und riskiere dabei meine körperliche Unversehrtheit, weil ich nicht verantworten kann, dass wir den nachfolgenden Generationen ein viel größeres Risiko aufbürden. Der Salzstock in Gorleben ist ungeeignet und die geplante Einlagerung von Atommüll würde unweigerlich viele Leben zerstören.“ erklärt ein Blockadeteilnehmer seine Motivation.

Jahrestagung KURVE Wustrow und Blockade mit Ankettaktion in Gorleben

AktivistInnen der KURVE Wustrow ketten sich an und setzen sich vor die Tore des Erkundungsbergwerks, um den Schichtwechsel zur Weitererkundung des Salzstockes zu verhindern.

Gorleben, 09.10.2011 Ab 8 Uhr am heutigen Sonntagmorgen werden Atomkraftgegner alle sechs Tore des Erkundungsbergwerks in Gorleben mit Ankettaktionen und Sitzblockaden unpassierbar machen.

Mahnwache auf dem Heider Marktplatz

Am vergangenen Montag fand zum 27. Mal eine Mahnwache auf dem Heider Marktplatz statt. Nach der Havarie von vier Reaktoren im japanischen Fukushima am 11. März 2011 fanden und finden solche Mahnwachen in vielen deutschen Städten statt, darunter auch in Brunsbüttel, Meldorf und Heide.

Obwohl die Katastrophe bis heute andauert, flaute die Berichterstattung in den Medien rasch ab, insbesondere nachdem in Deutschland ein langfristiger Atomausstieg bis frühestens 2022 beschlossen wurde. Trotz der endgültigen Stilllegung von acht deutschen Atomkraftwerken, produziert Deutschland einen Überschuss an Atomstrom. Das geht aus einem Bericht des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BdEW) hervor (vgl. http://www.contratom.de/2011/09/19/stromexportuberschuss-trotz-atomausstieg/). Dies belegt eindeutig, dass die vielzitierte „Stromlücke“ nicht existiert und eine Abkehr von dieser Hochrisikotechnologie bereits jetzt, spätestens jedoch bis 2015 möglich wäre. Jeder Tag, an dem AKW weiter betrieben werden, ist eine Zumutung und stellt eine unnötige Gefährdung dar.

Die „Initiative 60“, die lose Gruppe der Alten im Atomwiderstand, ist mittlerweile schon mehr als 27 Jahren aktiv. Im Rahmen der laufenden Aktion „gorleben365“ trifft sich die INI 60 am Dienstag, den 11. Oktober, 12.30 Uhr am sogenannten Erkundungsbergwerk unter dem Motto „Weisst Du noch?“ um aus der Vergangenheit zu berichten, die Zukunft zu bedenken und Pläne für neue Aktionen zu schmieden.

Zur Teilnahme bei Kaffee und Kuchen sind Gäste herzlich eingeladen und willkommen – unabhängig vom Lebensalter und natürlich auch dann, wenn sie nicht im Wendland zu Hause sind.

Kontakt:

Helmut Peters | Tel. 05846 2164

BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen (BI Uelzen)

Die BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen (BI Uelzen) hat heute im Rahmen von www.gorleben365.de die Hauptzufahrt zum Salzstock Gorleben blockiert. Mit einem  "Spanischer Vorhang" verschleierten Aktivisten den Anblick auf das Bergwerk, den sogenannten Schwarzbau. "Von der Nichteignung des Salzstockes Gorleben für die Lagerung von Atommüll überzeugt haben wir im Ausland nach Lösungen gesucht, wie der Salzstock zukünftig zu nutzen wäre", so Bernd Ebeling von der BI Uelzen. Fündig wurde die BI Uelzen im rumänischen Transsylvanien, dem Städtchen Turda.

Verlobung vorm Erkundungsbergwerk in Gorleben

Die Wedeler Michael Friedrich und Sabine Ropeter verloben sich auf der Blockade der Anti-Atom-Initiative Kreis Pinneberg vorm Tor in Gorleben

Nicht nur die Sonne strahlte, vom Himmel und den Anti-Atom-Fahnen, sondern auch die Gesichter, als die völlig überraschte Braut mit Sekt, Rosen und einem offiziellen Verlobungsantrag konfrontiert wurde.

20.09.2011 Pressemitteilung Tauschblockade

Tauschblockade in Gorleben

Schüler/innen der Freien Schule Hitzacker laden zu einer Tauschblockade ein: Getauscht werden Kleidungsstücke und auch Bekleidungsgegenstände. Wer kein Tauschgeschäft machen möchte, darf auch mit Bargeld bezahlen.  Die Schüler/innen freuen sich über Kuchenspender/innen und Musiker/innen, die die Blockade musikalisch begleiten wollen. Anschließend ist eine Modenschau geplant mit vielen Kleidungsschichten zum satirischen Schutz gegen erhöhte Strahlenwerte in Gorleben.

Die Aktion findet im Rahmen der Kampagne gorleben365  am Freitag, den 23. September ab 14:00 Uhr vor den Toren des Schwarzbaus statt.

Pressemitteilung, BI gegen Atomanlagen Uelzen

Verschleierung in Gorleben und bei CASTOR, Abfahrtstermin in Frankreich wahrscheinlich der 24. November 2011 – Blockadeaktion am 24. September 2011 in Gorleben

Unabhängig vom Strahlen-Skandal in der CASTOR-Halle des Zwischenlagers Gorleben und den ausstehenden Meßwerten laufen die Vorbereitungen der Polizei seit Monaten auf Hochtouren. Um den genauen Transport-Termin wird mal wieder ein Staatsgeheimnis gemacht.

Sushi für alle

Was sich wie eine politische Forderung liest, ist der Titel eines
Theaterstückes, mit dem die frisch gegründete 'Freie Bühne Wendland' Anfang April in Platenlaase Premiere haben wird. Dennoch fand die erste Leseprobe am Dienstag auf der Einfahrt zum sog. Erkundungsbergwerk statt. „Kunst mischt sich ein“ kommentierte Regisseur Uwe Serafin. Während der zweistündigen Blockade im Rahmen der Aktion 'Gorleben 365' lotste die Polizei den Pkw-Verkehr durch einen Hintereingang, zwei LKW mit neuen Wohncontainern wurden von den Akteuren nach Aufforderung durchgelassen.

Die BI's Keine CO2-Endlager unterstützen BI Prignix

Altmark, Prignitz, Wendland 11.9.2011 – Über 30 Mitglieder der Bürgerinitiativen Keine CO2-Endlager Altmark und Brandenburg, sowie die Bürgerinitiative PrigNIX haben gemeinsam im Rahmen der Kampagne gorleben365 „Gewaltfreie Blockade des Baustellenverkehrs zum Endlagerbergwerk an möglichst vielen Tagen in einem Jahr“ am Sonntag eine gemeinsameAktion durchgeführt.

Presseeinladung zur Abgeordnetenblockade

Sonntag, den 4. September 2011
vor dem Erkundungsbergwerk in Gorleben

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie recht herzlich zur Abgeordneten-Blockade vor dem  Erkundungsbergwerk in Gorleben ein. Sie wird von Abgeordneten aus Kommunalparlamenten, Landtagen und dem EU-Parlament getragen.

Die Politiker und Politikerinnen kommen am Sonntag ins Wendland und werden im Rahmen der Kampagne gorleben365 den Betriebsablauf auf der Endlagerbau¬stelle behindern. Sie sind der Überzeugung, dass das Gorlebener Erkundungsbergwerk nicht für die Endlagerung von hochradioaktivem Atommüll geeignet ist. Die Abgeordneten sind sich einig, dass Gorleben als Endlagerstandort aufgegeben werden muss.

Salzstockfestival

Unter dem Motto „Musik genießen – atomaren Wahnsinn stoppen“ haben sich am gestrigen Donnerstag, den 01.09.2011, ab 19 Uhr etwa 60 AktivistInnen zum Erkundungsbergwerk Gorleben aufgemacht um gegen die verfehlte Politik in der Endlagersuche zu protestieren. Die Aktion steht im Rahmen der Kampagne „gorleben365“ von X-tausendmal quer und der KURVE Wustrow. Musikalisch wird sie von dem funkigen Drum’n’Bass-Duo „Jamsion“, der Screamo-Band „Paan“ aus Salzwedel und DJ Kevin Kardia unterstützt.

Ankettaktion in Gorleben, Endlagerbaustelle nicht mehr befahrbar

Seit 12.25 Uhr sind alle Zufahrtstore zum Erkundungsbergwerk Gorleben blockiert. Den Aktivisten von X-tausendmal quer gelang dies, indem sie sich zeitgleich an allen sechs Toren des Geländes festketteten. Rechtzeitig zum Schichtwechsel sind alle Fahrzeuge an der Ein- und Ausfahrt gehindert. Der Betrieb des geplanten Endlagers für hochradioaktiven Müll ist somit vollständig aus dem normalen Arbeitsrhythmus gebracht. „Ziviler Ungehorsam ist ein notwendiges Mittel, sich gegen bestehendes Unrecht einzusetzen. Dabei achten wir unsere Gegner und handeln nach den Prinzipien der Gewaltfreien Aktion“, betont die Unterstützerin Jeannette Arndt, die neben einem angeketteten Aktivisten hockt.

Gorleben erfolgreich blockiert

Honorarfreie Fotos in hoher Auflösung hier:
http://www.publixviewing.de/Gorleben

Auftaktblockade verhindert Schichtwechsel im Erkundungsbergwerk Gorleben, 14.08.2011, 19:30 Uhr. Die Kampagne gorleben365 resümiert: „Heute haben 300 Menschen gewaltfrei den Betrieb im geplanten Endlager Gorleben stillgelegt.“ Weitere gewaltfreie Sitzblockaden sollen in den kommenden 364 Tagen dafür sorgen, dass die Erkundungsarbeiten ruhen.

Die Aktion bildete den Startschuss zu einem 12-monatigen Blockademarathon, zu dem die Initiative X-tausendmal quer – gewaltfrei und ungehorsam gegen Castor und Atomkraft sowie die KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion einladen.

Blockadejahr in Gorleben gestartet

Ausdauernder Widerstand gegen die Weitererkundung des Salzstockes

Gorleben, 14.08.2011, 15 Uhr. Unter dem Motto „Heute wir, morgen ihr!“ haben heute AtomkraftgegnerInnen die erste Blockade im Rahmen der Kampagne gorleben365 aufgenommen: „Wir wollen andere Menschen mit unserem Handeln dazu motivieren, Verantwortung nicht zu delegieren, sondern sich eigenverantwortlich für den vollständigen Ausstieg aus der Atomenergie einzusetzen“ erklärt Steffi Barisch, Pressesprecherin der Kampagne.

Seit 14 Uhr werden die Zufahrten des Erkundungsbergwerkes blockiert. Trotz strömenden Regens harren mehr als 300 Menschen aus, um den Baustellenverkehr des geplanten Endlagers für hochradioaktiven atomaren Abfall zu behindern.

Die Aktion bildet den Startschuss zu einem 12-monatigen Blockademarathon, zu dem die Initiative X-tausendmal quer- gewaltfrei und ungehorsam gegen Castor und Atomkraft sowie die KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion einladen.