Kampagne von
X-tausendmal quer
und KURVE Wustrow

Pressemitteilungen

Hier werden sowohl die Pressemitteilungen der Kampagne gorleben365+X zur Verfügung gestellt, ALS AUCH die Pressemitteilungen der Blockadegruppen.

Pressemitteilungen von Blockadegruppen führen im Dateinamen den Namen der herausgebenden Gruppe!

Pressemitteilung 27.09.2012 Kuhle Wampe

Biker Stammtisch mit Unterhaltung vor den Toren des Erkundungsbergwerkes

Am 6. Oktober lädt der Verband der Motorradclubs „Kuhle Wampe „ ab 11.00 Uhr zum Biker Stammtisch vor den Toren des  Erkundungsbergwerkes Gorleben ein.

Zum wiederholten Mal organisiert die Anti Atom AG der „ Kuhlen Wampe „ eine Blockade derZufahrten des geplanten Endlagers für  Atommüll im Rahmen der „Kampagne 365+ X“.

Es wird Kaffee, Kuchen und Unterhaltung in Form von Spielen geben.

Der Verband der Motorradclubs Kuhle Wampe besteht aus bundesweit 33 Clubs.

Wir fahren in unserer Freizeit nicht nur Motorrad sondern beschäftigen uns auch mit politischen Themen wie Antifaschismus, Sozialabbau, Verkehrspolitik, Umweltschutz und Atomkraft.

Seit dem Bestehen der Anti Atom Bewegung engagierten sich Kuhle Wampe Mitglieder im Kampf gegen Atomanlagen. Insbesondere während der Castortransporte nach Gorleben in den vergangenen Jahren.

Seit einigen Jahren gibt es eine Anti Atom AG im Verband, die diesen Stammtisch organisiert und deren Teilnehmer_innen vor allen aus den Clubs im Norden der Republik kommen.

Die Nutzung der Atomenergie halten wir für unverantwortlich!

Da in Deutschland immer noch Atomkraftwerke am Netz sind und Atommüll produzieren, ist es unsere Pflicht ein Zeichen zu setzen.

Für die AG R. Kiefer

Pressemitteilung 8.8.2012

gorleben365 feiert 1-jähriges Bestehen

Erkundungsarbeiten wurden 100 mal blockiert

Die Kampagne gorleben365 feiert am 12. und 13. August 2012 ihr einjähriges Bestehen mit einer 24-Stunden Blockade der Zufahrten zum sogenannten Erkundungsbergwerk.

Mit vielen erwarteten Geburtstagsgästen wird am Sonntag ab 12 Uhr in Redebeiträgen auf ein Jahr kreative und bunte Blockaden zurückgeblickt. Blockadegruppen, die schon einmal zum Blockieren nach Gorleben angereist waren, werden sich wieder beteiligen und über Erfahrungen im Rahmen dieser Aktion Zivilen Unghorsams berichten. Darunter Jugendliche aus dem Wendland, die ein tragender Bestandteil der Blockadekultur sind. Auch die Ökumenische Initiative Gorlebener Gebet wird sich am Sonntag um 14 Uhr mit in die Geburtstagsfeier einreihen.
Bei Waffeln, Geburtstagstorte und Musik feiern die AktivistInnen fast 100 erfolgreiche Blockaden des Betriebes im Salzstock mit mehr als 1500 BlockiererInnen. Nach der Blockade des abendlichen Schichtwechsels wird ein Überraschungsfilm im Open-Air-Kino vorgeführt.
Die Geburtstagsfeier endet am Montag, den 13. August nach dem Mittagsschichtwechsel.
Der einjährige Geburtstag feiert aber nicht wie ursprünglich geplant das Ende der Blockaden, sondern gleich auch deren Fortführung als gorleben365+X: „Wenn die Bundesregierung den Hauptbetriebsplan in Gorleben verlängert, dann verlängern wir auch unsere Blockade-Kampagne vor den Toren des Erkundungsbergwerks in Gorleben“, kündigt Sprecherin Katja Tempel an. „Notfalls läuft auch diese Nachfolgekampagne nicht nur ein Jahr, sondern so lange, bis Gorleben endlich vom Tisch ist.“
Auch die Nachfolgekampagne wird von der KURVE Wustrow, Bildungs-und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion in Wustrow und der bundesweiten Initiative X-tausendmal quer- gewaltfrei und ungehorsam gegen Castor und Atomkraft getragen. Die einzelnen Blockaden werden allerdings immer von unterschiedlichen Gruppen gestaltet und durchgeführt.

Für Rückfragen:
Katja Tempel. 0160- 44 00 206

Die Kampagne gorleben365 hatte es sich seit August 2011 zum Ziel gesetzt, an möglichst vielen von 365 Tagen die Zufahrten zur Endlagerbaustelle zu blockieren. Eigentlich war geplant die Kampagne am 13.August 2012 enden zu lassen. Nachfolgerin ist die Kampagne gorleben365+X mit gewaltfreien Blockaden bis zur Aufgabe des Endlagerstandorts Gorleben.

neu:
gorleben365+X
c/o Kurve Wustrow
Kirchstraße 14
29462 Wustrow
Telefon: 05861- 8069514
Fax: 05861- 8069516

Pressemitteilung 08.08.2012 Jugendblockade

Jugendblockade am 11. August

Im Rahmen der Kampagne gorleben365 werden am 11.August 2012 die Zufahrtswege zum Erkundungsbergwerk gewaltfrei blockiert. Damit wollen Jugendliche ein lebendiges Zeichen gegen Atomkraft und ein Atommüll-Endlager im maroden Salzstock Gorleben setzen.
Alle jungen und jung gebliebenen AtomkraftgegnerInnen sind dazu eingeladen, mit zu blockieren und den Schichtwechsel der MitarbeiterInnen des Erkundungsbergwerkes zu behindern.
Für diese Blockade mobilisieren zwei SchülerInnen aus der angehenden 11. Klasse der Freien Schule Hitzacker bundesweit. Jan Hendrik, 16 Jahre, aus Prisser erklärt dazu. " Wenn ganz viele Jugendliche sich entschließen, ihre Ablehnung der Atomenergie deutlich auf die Straße zu tragen, wird unsere Blockade effektiv sein". Clara aus Jeetzel ergänzt: "Aber für eine gewaltfreie Blockade ist auch eine gute Aktionsvorbereitung wichtig. Deshalb treffen wir uns schon früher um gemeinsam über deeskalierendes Verhalten zu sprechen und uns auf die 6 Tore aufzuteilen".

Weitere Informationen auf der Homepage www.gorleben365.de.

PM 19.07.2012 Widerstand gegen geplantes Endlager verlängert

Kampagne gorleben365 weitet Aktionen aus

Zu der Entscheidung des Bundesumweltministerium, die Arbeiten im Salzstock Gorleben nicht im September enden zu lassen, erklärt Kampagnensprecherin Katja Tempel:"Wenn die Bundesregierung den Hauptbetriebsplan in Gorleben verlängert, dann verlängern wir auch unsere Blockade-Kampagne vor den Toren des Erkundungsbergwerks in Gorleben.“ Die Kampagne gorleben365 hatte es sich seit August 2011 zum Ziel gesetzt, an möglichst vielen von 365 Tagen die Zufahrten zur Endlagerbaustelle zu blockieren. Eigentlich war geplant die Kampagne am 13.August 2012 enden zu lassen. Wir werden nicht nachlassen in unserem Widerstand gegen eine Festlegung von Gorleben als atomares Endlager. Mit Gorleben auf der vermeintlich 'weißen Landkarte' gewinnt der neue Bundesumweltminister kein Vertrauen – er verliert es!“ AktivistInnen der Kampagne haben für Samstag, den 21.Juli eine Hochzeitsblockade angekündigt. Mehr als 120 Menschen werden die Hauptzufahrten während einer Trauungszeremonie gemeinsam blockieren. Der Bräutigam, Jochen Neumann, ist entsetzt über den Mangel an politischem Fingerspitzengefühl: „Ein gesellschaftlicher Konsens braucht Vertrauen, Transparenz und Mitbestimmung der BürgerInnen. Wer glaubt, an Gorleben auch nur als Referenzstandort in einem Endlagersuchprozess festhalten zu können, hat seinen Beruf als Politiker verfehlt.“

PM 15.07.2012 AntiAtomOsnabrück

Atommüll ist kein Kinderspiel!

Unter diesem Motto blockierten am Samstag-Abend und am Sonntag-Morgen einige Mitglieder der Anti-Atom-Gruppe-Osnabrück, unterstützt von mitgereisten Aktiven aus dem Raum Osnabrück und spontanen Sympathisanten aus der gesamten Bundesrepublik jeweils zum Schichtwechsel die Zufahrten des sogenannten Erkundungsbergwerks Gorleben. Mit Spielen, Musik und gemütlichem Grillen wurden die Blockaden begleitet.
Ein Teilnehmer, der gerade aus Japan zurückgekommen war, konnte von seinen Eindrücken und Erfahrungen berichten. Die Blockade fand statt im Rahmen von "Gorleben 365 - Ein Jahr lang blockieren" (http://www.gorleben365.de/).
 Die Teilnehmer wiesen mit ihrer Aktion dringend auf die unhaltbare Situation der Atommüll- (Nicht)-Entsorgung durch langjährig verfehlte Energie-Politik der Bundesrepublik hin. Dazu die Anti-Atom-Aktiven: "Ein sicheres Endlager ist nicht in Sicht. Und dann jetzt weiter Tatsachen zu schaffen, macht die heuchlerische Haltung der Verantwortlichen immer deutlicher. Wie will man mit einem todbringenden und krankmachenden Material umgehen, das für Millionen von Jahren absolut sicher von der Biosphäre abgeschirmt werden muss? Was in einem Salzstock passiert, der trotz Warnungen von Wissenschaftlern in Betrieb genommen wurde, zeigt sich in der Asse. Diese Gefahr ist nicht fiktiv - sie ist real. Eine Lagerung für Tausende von Generationen führt dort schon nach gerade mal einer Generation ins absolute Atommüll-Chaos." Die Menschen aus dem Osnabrücker Land seien verängstigt, so die Gruppe: "Wie kann man denn verantworten, so etwas Gefährliches für Jahrmillionen an die Menschen nach uns zu überliefern?
Die Gruppe forderte mit ihrer Blockade gleichzeitig einen sofortigen Produktionsstopp des Atommülls. Das müsse vor der Haustür beginnen. Osnabrück liege im Evakuierungsbereich des AKW Lingen. Auch die Brennelementfabrik Lingen und die Urananreicherungsanlage in Gronau
seien massive Gefahrenquellen, nicht nur regional, sondern auch durch Belieferung der weltweiten Atomindustrie. Der erste Schritt zur Atommüll-Vermeidung sei der Stopp der Atomindustrie.
Kontakt: [Konrad Wolking 0171/5005000]

2.5.2012 Hochzeitsblockade

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchten wir Sie zu einer Berichterstattung über eine außergewöhnliche Hochzeit mit Blockade in Gorleben einladen.
Am Samstag, den 5. Mai 2012 werden sich zwei Menschen das Ja-Wort vor den Toren zum Endlagerbergwerk geben.
Folgende Möglichkeiten bieten sich für Sie:
09.30 Uhr Standesamt Lüchow, Amtshaus, Theodor-Körner-Straße 14, 29439 Lüchow: Kamerabegleitung draußen möglich (ohne Interviewmöglichkeit)
11.00 Uhr Freie wendische Hochzeit mit weißem Brautkleid vor dem Haupttor des Endlagers (Kamerabegleitung erwünscht)
danach: Interviewmöglichkeit vor dem Tor in Gorleben
ab 18 Uhr Interviewmöglichkeit auf dem Hof Günter, 29439 Reddebeitz 2
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, das Brautpaar den ganzen Tag ab morgens um 7 Uhr ( Ankleiden und Brautstyling) journalistisch zu begleiten. Dafür müssten aber konkrete Absprachen im Vorfeld getroffen werden.
Mögliche Themen an diesem Tag könnten sein: Was bewegt ein Brautpaar an diesem besonderen Tag gerade in Gorleben zu feiern? Was denken die begleitenden Hochzeitsgäste über dieses politische Engagement? Spinnerei? politische Notwendigkeit? Was ist die Kampagne gorleben365?
Damit Sie sich schon in Vorfeld ein Bild über dieses Brautpaar machen können, folgen hier eine paar persönliche Vorab-Informationen:
Brautleute:
Michael Friedrich, Physiker, Lehrer am Ludwig-Meyn-Gymnasium Uetersen, 41 Jahre alt und
Bina Ropeter, Altenpflegerin beim ASB in Hamburg, 46 Jahre alt.
Beide wohnhaft in Wedel.

Beide sind durch ihr langjähriges Engagement in der Anti-Atom-Bewegung auf vielfältige Weise mit dem Wendland verbunden und verwoben.
Dies Engagement in der Anti-Atom-Bewegung umfasst ein breites Spektrum von Aktivitäten, vom Sachbeistand in Erörterungsterminen bis zu Demonstrationen und von Infoständen bis zu Castor-Blockaden.
Seit der großen Menschenkette von Brokdorf nach Krümmel im Frühsommer 2010  arbeiten beide zusammen in der Anti-Atom-Initiative Kreis Pinneberg mit. Diese Gruppe wird auch die Hochzeitsblockade am 5.5.2012 mitgestalten.
Beide haben sich nicht über die Anti- Atom- Arbeit kennengelernt, aber ihre politischen Aktivitäten waren mit ein wichtiger Grund, sich füreinander zu entscheiden.
Die Verlobung mit Heiratsantrag hat am 27.September 2011 ebenfalls im Rahmen der Kampagne gorleben365 vor dem Tor des Gorlebener Endlagers stattgefunden.
Falls Sie Interesse an einer Berichterstattung haben, kontaktieren Sie bitte rechtzeitig unseren Pressekontakt.
Mit freundlichen Grüßen
Katja Tempel
0160- 44 00 206

Die Hochzeitsblockade findet im Rahmen gorleben365 statt. Die Kampagne gorleben365 wurde am 14. August 2011 von der Initiative X-tausendmal quer – gewaltfrei und ungehorsam gegen Castor und Atomkraft und der KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion gestartet und hat sich zum Ziel gesetzt, an möglichst vielen von 365 Tagen die Zufahrten zum geplanten Endlager mit Blockaden zu behinder

28.04.2012, PM Widerstand umzingelt Endlager

120 AktivistInnen der Kampagne gorleben365 halten die Zufahrten zum geplanten Endlager in Gorleben besetzt. Sie unterstreichen damit ihre Forderung Gorleben als Endlagerstandort fallen zu lassen.

Auftakt bildete in den frühen Morgenstunden eine musikalischen Blockade der Tore zum Erkundungsbergwerk. Aktiv waren dort MusikerInnen der „Lebenslaute“, einer bundesweiten Musik- und Aktionsgruppe, die überwiegend klassische Musik dort zum Klingen bringt, wo dies nicht erwartet wird: Auf Militärübungsplätzen und Abschiebeflughäfen, vor AKW und diesmal zum vierten Mal auch in Gorleben. Die Betreiber entschieden sich, die Wachmannschaft in einem Gefangenenbus auf das Gelände zu transportieren.

Nach der großen Kundgebung. an der mehr als 3000 Menschen aus Norddeutschland teilnahmen und der Kulturellen Umzingelung des Salzstocks, räumten die AktivistInnen der Kampagne gorleben365 nicht das Gelände, sondern ließen sich vor den Toren nieder.
Katja Tempel, Sprecherin der Kampagne gorleben365 erklärt dazu:
„Solange Gorleben nicht aus dem Topf der möglichen Standorte raus ist, werden wir hier in Gorleben nicht nur Protest, sondern Widerstand leisten. Mit fantasievollen gewaltfreien Blockaden nehmen wir die Stilllegung des Erkundungsbergwerks selbst in die Hand.
Ziviler Ungehorsam ist dann gerechtfertigt, wenn politische Entscheidungen einer gesellschaftlichen Entwicklung hinterherhinken. JedeR weiß, Gorleben ist als Standort nicht geeignet. Doch anscheinend braucht es den Druck von der Straße, um dieses Wissen in Handeln umzusetzen."
Die AtomkraftgegnerInnen werden noch weiter ausharren und sich nicht freiwillig entfernen.
Die Kampagne gorleben365 wurde am 14. August 2011 von der Initiative X-tausendmal quer – gewaltfrei und ungehorsam gegen Castor und Atomkraft und der KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion gestartet und hat sich zum Ziel gesetzt, an möglichst vielen von 365 Tagen die Zufahrten zum geplanten Endlager mit Blockaden zu behindern.

Pressekontakt:
Katja Tempel, 0160- 44 00 206
gorleben365
Lange Straße 8
29451 Dannenberg
Telefon: 05861- 8069514,
Fax: 05861- 8069516
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Pressemitteilung Gorleben, 26.04.2012

Zu den Verlautbarungen aus dem Spitzengespräch zum Thema Atommüllendlagerung am 24.04.2012 erklärt gorleben365-Sprecherin Katja Tempel:

" Die Ablehnung von Gorleben als Referenzstandort bedeutet endlich die Anerkennung, dass der Salzstock Gorleben nicht zur Einlagerung von Atommüll geeignet ist. Ein Erkundungs- und Ausbaustopp ist dennoch nicht ausreichend: Der Standort Gorleben muss von der politischen Landkarte verschwinden. Es wird keine Ruhe in Gorleben geben, so lange nicht der Endlagerstandort fallengelassen wird. Weitere Bund-Länder-Gespräche unter Ausschluss der Öffentlichkeit verkehren den Anspruch der öffentlichen Beteiligung ins Absurde. "

Trotz der halbherzigen Aussagen kündigt die Kampagne gorleben365 weitere Blockaden der Endlagerbaustelle an: "Ziviler Ungehorsam stoppt in Gorleben nicht auf halbem Wege." Am Wochenende wird es nach der Kundgebung und Kulturellen Umzingelung erneut Störungen im reibungslosen Betriebsablauf am Salzstock geben.

Mehrere Gruppen haben angekündigt die Zufahrten mit gewaltfreien Sitzblockaden zu versperren.

Die Kampagne gorleben365 wurde am 14. August 2011 von der Initiative X-tausendmal quer – gewaltfrei und ungehorsam gegen Castor und Atomkraft und der KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion gestartet und hat sich zum Ziel gesetzt, an möglichst vielen von 365 Tagen die Zufahrten zum geplanten Endlager mit Blockaden zu behindern.

Bilder zu Blockaden der Endlagerbaustelle zum kostenlosen Download:

http://www.publixviewing.de/index.php?cont=news&id=199&n=1

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Pressekontakt:

Katja Tempel, 0160- 44 00 206

Für weitere Hintergrundberichterstattung in den nächsten Tagen stehen wir gerne zur Verfügung.

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24.04.2012, 21.50 Uhr Gorleben war abgeschlossen

Für mehr als vier Stunden hatten sich AktivistInnen an allen Zufahrtstoren angekettet / Schichtwechsel erst nach Räumung um 20.20 Uhr möglich

Mehr als vier Stunden blockierten 20 AktivistInnen von Contratom und der KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion alle sechs Zufahrtstoren zum Endlagerbergwerk in Gorleben. Während vom Spitzengespräch in Berlin keine Lösung für das Problem der Endlagerung von Atommüll zu erwarten ist, verhinderten die AktivistInnen die weitere Erkundung in Gorleben - zumindest an diesem Nachmittag.

Einer der angeketteten AktivistInnen berichtet: „Trotz Kälte und Nässe haben wir durchgehalten. Wir haben stundenlang erfolgreich die Erkundungsarbeiten behindert.“

Der tagtägliche Drei-Schicht-Betrieb mit jeweils rund 90 MitarbeiterInnen konnte erst nach der Räumung durch die Polizei um 20.20 Uhr fortgesetzt werden. Die AktivistInnen hatten sich mit einer Pyramide, Ketten und Vorhängeschlössern an den Toren angekettet und so die Zufahrt zum Endlagerbergwerk über Stunden verhindert.

Eine andere Aktivistin begründet ihr Engagement: „Wir BürgerInnen müssen uns selbst für eine Lösung einsetzen. Gespräche in Berliner Hinterzimmern, noch dazu mit einem Maulkorb zu den strittigen Punkten, bringen keinen gesellschaftlichen Konsens zustande.“

Jochen Neumann von der KURVE Wustrow zeigte sich zufrieden mit der Aktion Zivilen Ungehorsams: „Wir haben gezeigt, dass die Menschen aus dem Wendland ihren Widerstand aufrechterhalten. Vertrauen in den Standort Gorleben kann es nach so viel Trickserei und Ignoranz nicht mehr geben. Gorleben muss raus aus dem Topf.“

Die AktivistInnen fordern den sofortigen Atomausstieg und eine ergebnisoffene Endlagersuche ohne den ungeeigneten und politisch verbrannten Standort Gorleben.

Während das heutige Spitzengespräch zum Endlagersuchgesetz von Protesten in Berlin und dem Widerstand in Gorleben begleitet wurde, laufen die Vorbereitungen für eine bundesweite Großdemonstration am 28.04.2012 in Gorleben.

Diese Aktion sowie zahlreiche weitere gewaltfreie und kreative Blockaden des Endlagerbergwerks am kommenden Wochenende finden im Rahmen der Kampagne gorleben365 statt. Die Kampagne wurde am 14. August 2011 von der Initiative X-tausendmal quer – gewaltfrei und ungehorsam gegen Castor und Atomkraft und der KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion gestartet.

Bilder stehen zum kostenlosen Download unter Angabe der Quelle "publixviewing" zur Verfügung:

http://www.flickr.com/photos/77011568@N02/sets/72157629892283023/

Für Texte verwenden Sie bitte das Agenturkürzel pxv.

Weitere Informationen unter: www.gorleben365.de

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Pressekontakt:

Jochen Neumann (KURVE Wustrow), 0151-194 72 491

Für weitere Hintergrundberichterstattung in den nächsten Tagen stehen wir gerne zur Verfügung.

24.04.2012, 16.23 Uhr Gorleben ist abgeschlossen

AktivistInnen haben sich an allen Zufahrtstoren angekettet / Heute kein Schichtwechsel möglich

Seit 16:15 Uhr blockieren 20 AktivistInnen von Contratom und der KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion alle sechs Zufahrtstore zum Endlagerbergwerk in Gorleben. Während heute in Berlin ein Spitzengespräch zum Endlagersuchgesetz stattfindet, verhindern die AktivistInnen die weitere Erkundung in Gorleben.

Einer der angeketteten AktvistInnen berichtet: „Heute wird es keinen Schichtwechsel mehr geben. Wir blockieren die Erkundungsarbeiten, die hier tagtäglich im Drei-Schicht-Betrieb mit jeweils rund 90 MitarbeiterInnen gefahren werden. Wir haben das Bergwerk mit unseren Ketten und Körpern abgeschlossen.“

Eine andere Aktivistin begründet ihr Engagement: „Ich will die Erkundung mit meinem Körper stoppen und riskiere dabei meine körperliche Unversehrtheit. Denn ich kann nicht verantworten, dass wir den nachfolgenden Generationen ein viel größeres Risiko aufbürden. Der Salzstock in Gorleben ist ungeeignet für die geplante Einlagerung von Atommüll.“

Die AktivistInnen sind mit einer Pyramide, Ketten und Vorhängeschlössern an den Toren angekettet. Sie fordern den sofortigen Atomausstieg und eine ergebnisoffene Endlagersuche ohne den ungeeigneten und politisch verbrannten Standort Gorleben.

„Wir erwarten von den ParteienvertreterInnen in Berlin, dass sie heute weise handeln: Gorleben muss raus aus dem Topf. Die vorläufige Sicherheitsanalyse (VSG) muss gestoppt werden. Die Fehler der bisherigen Endlagersuche müssen aufgearbeitet werden – öffentlich und nicht in Berliner Hinterzimmern. Nur so ist ein Neuanfang bei der Suche nach einem Atommüllendlager möglich.“ erklärt Jochen Neumann von der KURVE Wustrow.

Die Aktion findet im Rahmen der Kampagne gorleben365 statt, die von der Initiative X-tausendmal quer – gewaltfrei und ungehorsam gegen Castor und Atomkraft und der KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion am 14. August 2011 gestartet wurde.

Am kommenden Wochenende finden rund um die bundesweite  Großdemonstration am 28.04.2012 in Gorleben zahlreiche weitere Blockaden des Endlagerbergwerks statt.

Weitere Informationen unter: www.gorleben365.de

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Pressekontakt:

Jochen Neumann (KURVE Wustrow), 0151-194 72 491

Für weitere Hintergrundberichterstattung in den nächsten Tagen stehen wir gerne zur Verfügung.


13.04.2012 Presseeinladung von AntiAtomBonn

mit Foto-, Film- und Interviewmöglichkeiten

AntiAtomBonn beteiligt sich am 21.04.2012 mit der kreativen Strickaktion „Atommüll wegstriXen!“ an den Protesten zur Verhinderung eines Atommüll-Endlagers in Gorleben

Bonn 12.04.2012: Noch immer gibt es weltweit kein sicheres Endlager für Atommüll. Der völlig ungeeignete Salzstock in Gorleben soll nach wie vor Lagerstätte für hochradioaktiven Atommüll werden. Deshalb wird sich AntiAtomBonn unter dem Motto „Atommüll wegstriXen!“ an den gewaltfreien Blockade-Aktionen im Rahmen der Kampagne „Gorleben 365“ beteiligen.

Zur Aktion: Am 21. April werden AtomkraftgegnerInnen aus Bonn vor den Zugangstoren des Endlagerbergwerkes in Gorleben das weltweit größte aus Wolle gestriXte „X“ - das Symbol des Widerstandes im Wendland - zusammen stricken und damit die Arbeiten am Endlager symbolisch behindern. Im Vorfeld haben Organisationen und engagierte Einzelpersonen aus dem Rheinland viele gestrickte Einzelteile aus gelber Wolle an AntiAtomBonn gesendet. Mit dieser Beteiligung wird nicht nur die Solidarität mit den betroffenen Menschen im Wendland bekundet, sondern auch ein Zeichen gegen Atomkraft gesetzt.

Ort: Vor dem Endlagerbergwerk in Gorleben

Zeit: Abfahrt von Bonn nach Gorleben: 20.04.

Aktion „Atommüll wegstriXen!“ am 21.04 ab 12.00 Uhr

Aktuelle Infos zu der Aktion finden sie unter www.AntiAtomBonn.de

Informationen zur Kampagne gorleben365: http://www.gorlebe365.de/

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne unter der u.g. Nummer bzw. eMail zur Verfügung.

Pressekontakt:

Sven Eric Brieger

mobil: 01577-6135950

email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.AntiAtomBonn.de

AntiAtomBonn

09.04.2012 Franzosen blockieren in Gorleben:

Der Widerstand gegen Atomkraft kennt keine Grenzen!

Im Rahmen der Kampagne «gorleben365» hat am 7. April 2012 eine Gruppe von 30 Franzosen von dem Anti-Atom-Netzwerk «Sortir du nucléaire» und dem Verein «Widerstandshaus Bure» die sechs Tore des Gorlebener «Erkundungsbergwerk» zweimal blockiert. Mit dieser Aktion wollten sie versuchen, den regulären Verkehr des Endlagers zu stören, indem sie den Schichtwechsel behinderten. Schon ab 7 Uhr haben die auf den Zufahrtswegen sitzenden AktivistInnen den Zugang zu dem Standort blockiert, so dass die Polizei gezwungen wurde, ein Tor zu räumen. Am Abend haben Menschen aus dem Wendland den Franzosen ein grosses Transparent geschenkt, als Symbol für die deutsch-französische Solidarität und haben dann die Tore durch eine gemeinsamen Sitzblockade mitblockiert, in einer gemütlichen und musikalischen Stimmung. Zusätzlich wurde ein Tor mit einem Tripod blockiert, während verschiedene Spiele vor anderen Toren organisiert wurden. «Die Polizei räumte uns ein zweites Mal, aber ohne Anwendung von massiven Zwangsmitteln. In Frankreich sind wir ein brutaleres Vorgehen der Polizei gewöhnt», sagt François, Mitglied des anti-atom-Netzwerk «Sortir du nucléaire».

Die französischen AktivistInnen haben fast eine Woche im Wendland verbracht, um diese Aktion vorzubereiten und die internationale Kooperation gegen Atomkraft zu verstärken. «Wir sind hier solidarisch mit unseren FreundInnen im Wendland», sagt Justine Merzien, von dem Verein «Widerstandshaus Bure», «und wir wollen zeigen: Unser Widerstand kennt keine Grenzen». Sie betont : «In Bure – einem kleinen Dorf in Lothringen – werden wir mit denselben Problemen wie in Gorleben konfrontiert. In einer wenig bevölkerten Gegend hat das Amt für Atommüll ein sogenanntes «Erkundungslager» eingerichtet. Eigentlich ist es aber für die unterirdische Endlagerung gewidmet worden, auch wenn es geologisch gar nicht geeignet ist. Wir wollen auf keinen Fall, dass unsere Region das radioaktive Atomklo Frankreichs wird!».

«Indem wir nach Deutschland fahren, um gewaltfreie Aktionen zu machen, wollen wir auch das Vorurteil zerstören, das alle Franzosen Atomkraft befürworten : Die breite Mehrheit der Franzosen will eigentlich den Atomausstieg! Wir wollen neue Erfahrungen mit gewaltfreien Aktionen Zivilen Ungehorsams machen, die wir nach Frankreich bringen werden; bei uns ist die Widerstand ja schwieriger», sagt Charlotte, Mitglied von «Sortir du nucléaire». Die Kampagne gorleben365 bietet dazu optimale Austauschmöglichkeiten, da hier das Wissen aus langjährigen Widerstandsaktionen zusammenfliesst.

«Wir sind sehr motiviert, ins Wendland zurückzukommen, um zusammen mit unseren deutschen FreundInnen gegen Atomkraft zu kämpfen», sagt Laura, Mitglied von «Sortir du nucléaire». «2014 wird deutscher hochaktiver Atommüll aus Sellafield nach Deutschland zurückkehren und erneut durch Frankreich rollen. Solidarisch mit den Deutschen werden wir uns erneut quersetzen!»

Die Endlagerkampagne gorleben365, auf deren Einladung die französischen AktivistInnen nach Gorleben kamen, hat sich zum Ziel gesetzt, an möglichst vielen von 365 Tagen den reibungslosen Ablauf des geplanten Endlager mit gewaltfreien Blockaden zu behindern. Bisher fanden zahlreiche Blockaden mit mehr als 1500 Menschen statt .

Unter folgendem Link finden Sie Bilder zum Downloaden:

http://www.flickr.com/photos/77011568@N02/sets/72157629410086036/

Pressekontakt:

Charlotte Mijeon + 33 6 75 36 20 20

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

31.03.2012 Pressemitteilung Andere Saiten

"Andere Saiten" gegen verantwortungslose Atommüll-Pläne

Politischer Chor blockiert das geplante Endlager in Gorleben - "Chorprobe statt Probebohrung"

Der Projekt- und Familienchor "Andere Saiten" aus Aachen wird am Donnerstag, den 12. April, mittags mit einer öffentlichen Chorprobe vor dem Werkstor des "Erkundungsbergwerks" Gorleben an der Aktion "Gorleben 365" teilnehmen. Mehrstimmige Sätze alter und neuer Meister wurden mit neuen, kritischen Texten versehen. Darin wird u.a. Anklage dagegen erhoben, dass in der gegenwärtigen Energiepolitik Entscheidungen getroffen werden, die ausschließlich an den kurzfristigen Profitinteressen einiger Stromkonzerne orientiert sind, obwohl sie tausende von Generationen binden und gefährden. Das Festhalten am ungeeigneten Salzstock von Gorleben ist ein wichtiges Beispiel für diese verfehlte Politik.

"Merkel, es klopft an deiner Tür - Diesmal nicht die Lobby, sondern wir!" So haben die "Anderen Saiten" schon im September 2010 vor dem Bundeskanzleramt in Berlin geschmettert. Der Druck der Anti-Atom-Bewegung hat dann nach der Fukushima-Katastrophe zu einigen Teilerfolgen beigetragen; doch ist die Regierungspolitik nach wie vor von taktischen Winkelzügen geprägt. Dazu gehört auch die Ankündigung von Norbert Röttgen, die Erkundung von Gorleben noch in diesem Jahr vorläufig abzuschließen. Hätte er erkannt, wie verfehlt dieser Standort ist, dann hätte er sofort aufgehört, Millionen in diesem Loch zu  versenken. Der politische Druck der WendländerInnen und ihrer UnterstützerInnen ist daher nach wie vor sehr wichtig. Die "Anderen Saiten" wollen dazu beitragen, indem sie dem scharfen Dissens eine harmonische Note geben. Die Chorprobe wird gleichzeitig eine Blockade der Werkstore des "Erkundungsbergwerks" sein.

Alle interessierten Menschen in der Region sind herzlich eingeladen, bei der öffentlichen Chorprobe mitzusingen. Die Probe beginnt um 12:30 Uhr an den Haupttoren des "Erkundungsbergwerks" und wird voraussichtlich bis ca. 14:30 Uhr dauern. Das Erprobte wird am darauffolgenden Freitag, 13. April, ab 19:00 Uhr in der evangelischen Kirche von Hitzacker im Rahmen einer "politischen Andacht" vorgetragen werden. Auch hierzu ist die Bevölkerung herzlich eingeladen.

29.03.2012 Pressemitteilung Friedensinitiative
Kyritz-Ruppiner Heide

Heidekraut und Pyramidenzuckerkuchen

Friedensinitiative sammelt erste Ideen für Gorleben
Pressemitteilung vom 29. März 2012

Wie kann das aussehen, wenn man vor den Toren des Erkundungsbergwerks in Gorleben den dritten Jahrestag der Befreiung der Heide feiert? Bei der gestrigen Veranstaltung der Friedensinitiative Kyritz-Ruppiner Heide wurden hierfür erste Ideen gesammelt. Klar ist, dass die Friedensinitiative am 8. Juli nach Gorleben fahren und dort am Montag, den 9. Juli den Jahrestag des Verzichts auf den Luft-Boden-Schießplatz begehen will. Die Feier soll den Menschen im Wendland Mut machen für ihren weiteren Widerstand gegen die Atomanlagen. Erste Ideen gehen dahin, Symbole des Widerstands gegen das Bombodrom wie die berümten Fahnen mit dem durchkreuzten Flieger und rosa Pyramiden - z.B. in Kuchenform - mitzunehmen. Auch an eine Protestwanderung um das Bergwerk und abschließenden Sirtaki-Tanz ist gedacht. Auf jeden Fall soll im Rahmen der Kampagne "gorleben365" eine Blockade der Zufahrten des Bergwerks stattfinden, in dem die Betreiber ein atomares Endlager vorbereiten. Beim nächsten Treffen der Friedensinitiative am 25. April soll die konkrete Planung der Aktion stattfinden.
Bevor es ans Ideen sammeln ging, wurden Informationen zusammen getragen. Katja Tempel und ihre Tochter Clara, die eigens aus dem Wendland angereist waren, informierten über die Geschichte des Bergwerks im Salzstock Gorleben. Auch Heinz-Herwig Mascher von der Grünen Liga Brandenburg konnte wertvolle Informationen beisteuern. Vor kurzem hatte Bundesumweltminister Röttgen, angekündigt, ab Herbst die Erkundung des Salzstocks für die Atommülllagerung vorläufig zu stoppen. Doch das Endlager Gorleben ist damit nicht vom Tisch. Es sollen auch keine anderen Salzstöcke erkundet werden, und Gorleben bleibt im "Topf" der möglichen Standorte für ein atomares Endlager. "Dass es ein sicheres Endlager nicht gibt, hat inzwischen auch die Atomindustrie eingesehen", erläuterte Katja Tempel. Jetzt wolle die Bundesregierung alle anderen Standorte mit Gorleben vergleichen, und wenn kein besserer gefunden werde, würde es doch der Salzstock an der Elbe. "Sie suchen jetzt den Standort, an dem die wenigsten Menschen verstrahlt würden."
Der Gast aus dem Wendland stellte dann die Kampagne "gorleben 365" vor (www.gorleben365.de). Im Rahmen dieser Kampagne finden ein Jahr lang, von August 2011 bis August 2012, so oft wie möglich gewaltfreie Blockaden des Endlager-Bergwerks statt. Forderung der Kampagne ist die Stilllegung aller Atomanlagen. "Natürlich müssen wir irgendwann darüber reden, wo der vorhandene Atommüll hin soll", so Katja Tempel. "Aber solange noch Atomkraftwerke laufen und neuer Atommüll produziert wird, reden wir über die Stilllegung, nicht über Notlösungen, die eventuell dann einen weiteren Betrieb rechtfertigen sollen."

Fotos von der Veranstaltung:

 

Pressemitteilung 18.03.2012 Jugendblockade 

Am Samstag, den 24.3.2012 werden wir, die jüngeren Generationen im Rahmen der Kampagne „gorleben365“ den Schichtwechsel der Mitarbeiter/Innen des Erkundungsbergwerkes in Gorleben gewaltfrei blockieren. Damit wollen wir ein Zeichen gegen Atomkraft und ein Atommüll-Endlager im maroden Salzstock Gorleben setzen.

Wir werden uns ab 16.00 Uhr auf dem Salinas-Gelände (gegenüber des Erkundungsbergwerkes) gemeinsam auf die Aktion vorbereiten. Danach werden wir die Zufahrtswege zum Erkundungsbergwerk blockieren.

Wir laden alle jungen und jung gebliebenen Atomkraftgegner/Innen dazu ein, mit uns zu blockieren und den reibungslosen Schichtwechsel der Mitarbeiter des Erkundungsbergwerkes zu verhindern.

Weitere Informationen unter www.gorleben365.de

oder 05861/ 8069514

oder bei facebook unter Jugendblockade – gorleben365

27.01.2012 Blockade legt Endlagerbaustelle lahm

Zwei DemonstrantInnen haben sich heute Mittag an den Toren desEndlagerbergwerks angekettet. Mit mehr als 100 Mitgliedern derAktionsgruppen widersetzen, contrAtom, X-tausendmal quer und der KURVEWustrow war es heute um 12 Uhr zum Schichtwechsel von ca. 100 Angestelltengelungen, die Zufahrten zu blockieren. Nach zwei Stunden beendeten dieAktivistInnen ihre Blockade.Wir fordern von den Ministern auf dem nächsten Bund-Länder-Gespräch,Gorleben als Endlager endgültig aufzugeben und aus dem Topf der möglichenStandorte herauszunehmen“, erläutert Katja Tempel, Sprecherin vonX-tausendmal quer, warum die Aktion heute notwendig war.Wir, zahlreiche Gruppen, Bewohnerinnen und Freunde des Wendlands, setzenden Bau- und Erkundungsstopp jetzt um. Wir blockieren gemeinsam undgewaltfrei den Baustellenbetrieb am Endlagerbergwerk“, fügt contrAtomSprecher Jan Becker hinzu.Zum Hintergrund der Aktion erklärte Hauke Nissen von widersetzen: „Nachden ersten beiden Bund-Länder-Gesprächen zur Endlagerfrage wurde vonweißer Landkarte“ und angeblichem „Baustopp“ gesprochen. Aber Gorleben ist immer noch im Topf. Wir Wendländer und Wendländerinnen lassen unsnicht täuschen! Ein Neustart in der Endlagersuche ist nur ohne Gorlebenglaubwürdig und ergebnisoffen.“Trotz Schnee und Kälte setzte der wendländische Widerstand ein deutlichesZeichen gegen die Weitererkundung von Gorleben“, beschreibt Jochen Neumannvon der KURVE Wustrow die Atmosphäre vor Ort. Die heutige Protestveranstaltung wurde von wendländischen Gruppen gemeinsam vorbereitet und fand im Rahmen der Kampagne gorleben365 statt. In der aktuellen politischen Situation versucht Umweltminister Norbert Röttgen zwar den Anschein zu vermitteln, es gehe nun um eine „offene Endlagersuche“ gleichzeitig soll aber Gorleben mit im Topf bleiben. Der von ihm verkündete Baustopp in Gorleben ist eine Farce. Mit einer Blockade des Schichtwechsels sollte deutlich werden, dass von einem Baustopp keine Rede sein kann, sondern der Ausbau des Gorlebener Salzstocks zum Endlager weiter vorangetrieben wird.

Fotos von der Aktion sind zu finden unter: www.publixviewing.de

Laufende Bilder gibt es bei DAN TV unter: www.dan-tv.de

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Kontakt: Steffi Barisch, Sprecherin der Kampagne gorleben365:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 0151-59 277 481.

Pressemitteilung 21.01.2012 Oldenburg Gorleben:

Drei Generationen aus Oldenburg blockieren das geplante Endlager

Am kommenden Sonnabend, den 28.01.2012, werden rund dreißig Menschen aus Oldenburg das Erkundungsbergwerk in Gorleben in Form einer öffentlichen Geburtstagsfeier gewaltfrei blockieren. Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat im November 2011 verlauten lassen, man habe bei der geplanten Endlagersuche eine “weiße Landkarte” vor sich. Ein Blick auf die Homepage des Bundesamtes für Strahlenschutz zeigt jedoch deutlich weiter voran getriebene Bohr- und Sprengarbeiten auf, sodass für die Menschen vor Ort und anderswo diese „weiße Landkarte“ nicht glaubwürdig erscheinen mag. Unter dem Dach der Initiative „Gorleben 356“ haben seit dem letzten August bereits zahlreiche erfolgreiche Blockadeaktionen aus allen Teilen des Landes den Baustellenverkehr zum Endlagerbergwerk gewaltfrei behindert. - So werden nun auch aus Oldenburg ca. dreißig Menschen, drei Generationen aus Oldenburg erwartet. Die Oldenburger Gäste kommen aus der Evangelischen StudentInnengemeinde (ESG), und werden am Endlagerbergwerk ab 13:00 Uhr eine runde Geburtstagsfeier mit „Kind und Kegel“ abhalten, um zu spielen, zu singen und natürlich auch Kaffee und Kuchen zu essen. Besucher aus der Region, werden ebenfalls willkommen geheißen. So soll der nachhaltig gefährlichen Endlagerung die eigene Lebensfreude entgegen gehalten werden.

für Rückfragen: Dr. Jan Henning Müller Tel.: 0441/5700176

Pressemitteilung 13.12.2011 AAA Magdeburg

Geburtstagsblockade vor Gorlebens Toren

Das Aktionsbündnis Anti Atom Magdeburg wird ein Jahr alt. Zu diesem Anlass lädt es zu einem bunten Wochenende vor den Haupttoren des Schwarzbaus in Gorleben ein. Jung und alt sind herzlich willkommen mit uns zu feiern.

Am Freitag, den 16.12.2011 zwischen 21 und 22 Uhr, findet der letzte Schichtwechsel der Mitarbeiter statt. Möglicherweise könnte es dabei im betrieblichen Ablauf zu einigen Schwierigkeiten kommen. Wir garantieren für nichts und freuen uns über Unterstützer.

Am Samstag, den 17.12.2011, hingegen wird es ab ca. 10 Uhr einen gemütlichen Weihnachtsmarkt mit Musik und weihnachtlicher Stimmung vor dem Lager geben. Wir freuen uns darauf, mit euch bei heißen Getränken, Keksen und Kuchen nett beisammen zu sitzen und uns über neue kreative und bunte Ideen zum Widerstand mit euch auszutauschen. Im Laufe des Nachmittags werden einige engagierte Schauspieler ein etwas anderes Krippenspiel für Groß und Klein zum Besten geben. Gegen die Kälte gibt es gemütliche Feuertonnen, sowie lustige Outdoor-Spiele.

Wir freuen uns auf eine schöne Feier mit euch!

Jessica und Maren

für das Aktionsbündnis Anti Atom Magdeburg

Pressemitteilung 13.11.2011, Heide 68

„Geburtstagsfeier als Demo “



Den 68. Geburtstag feiert man in der Regel zu Hause mit Familie und Freunden bei Kaffee und Kuchen. Nicht so Heide Hoefmann-Rosenberger. Die Gesamtschulrektorin im Ruhestand saß an ihrem Ehrentag, dem 12. November, mit ihrem Mann und zwölf Freundinnen und Freunden vor dem Tor des Erkundungsbergwerks im niedersächsischen Gorleben, um gegen das dort geplante Atommüllendlager und gegen die nach Meinung der Gruppe überholte und gefährliche Atomtechnologie zu demonstrieren. „ Kaffee und Kuchen gab es aber auch “, so die Lehrerin, die sich seit den Tagen der Studentenbewegung 1968 in Gewerkschaft, Friedensbewegung und zu vielen anderen Themen politisch engagiert hat. (1974 organisierte sie mit ihrer gewaltfreien Aktionsgruppe Blockaden vor der Raketenstation in Neuss-Kapellen, die bekanntlich heute ein Museum und Ateliers beherbergt.)

Jetzt beteiligte sich die Gruppe aus Düsseldorf an der Aktion „gorleben365“, die von Bürgerinitiativen aus dem Wendland um Gorleben im August 2011 ins Leben gerufen wurde: ein Jahr lang sollen sich Gruppen aus dem ganzen Land mit gewaltfreien und phantasievollen Blockadeaktionen beteiligen. So soll der Protest - zusätzlich zu den großen alljährlichen Demonstrationen gegen die Castortransporte - auch im Alltag stattfinden. Durch die Entscheidung vom Wochenende, bundesweit und “ergebnisoffen“ erneut nach einem geeigneten Standort für ein Atommüllendlager zu suchen, fühlt sich die Gruppe in ihrer kritischen Haltung bestätigt.
Unter den Augen der Polizei, die sich wegen der anlässlich des Castor-Transports Ende November zu erwartenden Blockaden bereits zahlreich im Wendland befindet, errichteten die Düsseldorfer eine riesige „Blockadetorte“ auf der Straße vor dem Tor des Bergwerks. Danach gab es Kaffee und Kuchen, natürlich auch für die Besucher aus der Region, deren Bevölkerung den Protest bekanntlich zu großen Teilen unterstützt.
Tags darauf kehrte die Gruppe nach Düsseldorf zurück, „gorleben365“ soll noch mindestens bis August 2012 weitergehen (www.gorleben365.de).

Bei Rückfragen: Dr. Ulrich Rosenberger
Heide Höfmann-Rosenberger
Kapellstr. 17
40479 Düsseldorf
0211-499378

Pressemitteilung 04.11.2011 Heide 68

„Geburtstagsfeier auf der Straße ?!“

Den 68. Geburtstag feiert man in der Regel zu Hause mit Familie und Freunden bei Kaffee und Kuchen. Nicht so Heide Hoefmann-Rosenberger. Die Gesamtschulrektorin im Ruhestand wird an ihrem Ehrentag, dem 12. November, mit ihrem Mann und zwölf Freundinnen und Freunden vor dem Tor des Erkundungsbergwerks im niedersächsischen Gorleben sitzen, um gegen das dort geplante Atommüllendlager ( dessen Sicherheit mehr als fragwürdig ist ) und gegen die Atomtechnologie im allgemeinen zu demonstrieren.

„ Kaffee und Kuchen wird es aber auch dort geben“, versichert die Lehrerin, die sich seit den Tagen der Studentenbewegung 1968 in Gewerkschaft, Friedensbewegung und zu vielen anderen Themen politisch engagiert hat. Die Gruppe aus Düsseldorf, beteiligt sich an der

Aktion „gorleben365“, die von Bürgerinitiativen aus dem Wendland um Gorleben im August 2011 ins Leben gerufen wurde: ein Jahr lang sollen sich Gruppen aus dem ganzen Land mit gewaltfreien und phantasievollen Blockadeaktionen beteiligen. So soll der Protest - zusätzlich zu den großen alljährlichen Demonstrationen gegen die Castortransporte - auch im Alltag
stattfinden.

„Wir werden auf der Straße vor dem Tor eine riesige (Papp)geburtstagstorte für das Geburtstagskind errichten und mit Zeichen unseres Protests gegen die überholte und bedrohliche Atomtechnologie verzieren“, kündigt die Gruppe an. „Und natürlich wollen wir auch Geburtstag feiern!“ Tags darauf wird die Gruppe nach Düsseldorf zurückkehren, „gorleben365“ soll noch mindestens bis August 2012 weitergehen (www.gorleben365.de).

Dr. Ulrich Rosenberger
Heide Höfmann-Rosenberger
Kapellstr. 17
40479 Düsseldorf
0211-499378
0211-499338 (9-13 Uhr)
0175 - 3636431
0178 - 4578281
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Pressemitteilung, 4.11.2011, Poetry Slam

Poetry Slam am Erkundungsbergwerk, 4.11.2011

Unter dem Motto „Poetry im Schwarzbau“ wird am 4.11. wieder zum gemeinsamen Lauschen und Vortragen von Poesie und Prosa eingeladen. Das Poetry-Slam-Komitee will somit an vorangegangene Veranstaltungen im Raum 2 in Neu Tramm anschließen. Die Aktion wird ab 19:00 Uhr vor den Toren des Erkundungsbergwerkes in Gorleben und im Rahmen der Kampagne gorleben365 stattfinden. Begonnen wird mit dem „open mega“, wobei ausschließlich eigene Kreationen gefragt sind. Es folgt der „Slam“, bei  welchem das Publikum einen Sieger krönt (zitieren erlaubt). Um eine schöne Atmosphäre zu ermöglichen sind Sitzgelegenheiten und etwas Warmes für den Eigenbedarf eine gute Voraussetzung für einen bunten, dichterischen Abend!

Pressemitteilung, 31.10.2011, Lebenslaute

klassische Musik – politische Aktion

MusikerInnen blockierten die geplante Endlagerstätte in Gorleben

Mit knapp 40 MusikerInnen blockierte die Musik- und Aktionsgruppe „Lebenslaute“ am gestrigen Sonntag die sechs Tore der Endlager-Baustelle Gorleben.
Am frühen Morgen belagerten BläserInnen, StreicherInnen und SängerInnen die sechs Tore zum sogenannten Erkundungsbergwerk. Sie behinderten damit den Wechsel des Wachdienstes. Zum Schichtwechsel der Wachmannschaft wurden eine Zufahrt mit drei BlockiererInnen geräumt und die Personalien festgestellt. „Wir hätten nicht gedacht, dass es tatsächlich möglich ist, den reibungslosen Betrieb mit drei Menschen an einem Tor durcheinander zu bringen. Wir kommen wieder- Das ist gewiß!“ kommentiert einer der geräumten Musiker. Bei strahlendem Sonnenschein vereinigten sich die sechs Kammermusikgruppen zu einer gemeinsamen großen Chor- und Orchesterprobe vor dem Eingangstor. Mit teils neu getexteten Kantaten (Telemann, Schütz) schlugen sie neue, laute und lebendige Töne an gegen die weitere Erkundung des Salzbergwerks Gorleben als Atommüllendlager.
„Mit der Nutzung von Atomenergie sind so viele Risiken verbunden, dass nichts anderes übrig bleibt, als alle Atomkraftwerke sofort vom Netz zu nehmen“, so Hanne Adams, eine Chorsängerin aus Erfurt.
Mehr als 50 ZuhörerInnen aus dem Kreis Lüchow-Dannenberg unterstützten die Aktion bei leckeren Waffeln und kräftigem Applaus. Etliche Zaungäste nutzten die Chorprobe zu einem spontanen Besuch des lauten Beitrags zur Kampagne gorleben365. Lebenslaute ist eine offene Musik- und Aktionsgruppe. Musikerinnen und Musiker von nah und fern kommen bei ihren Aktionen zusammen. Sie vereint die Liebe zur Musik und die Empörung über gesellschaftliche Missstände. Darum spielt die Lebenslaute Musik an Orten, die für menschenverachtendes Handeln stehen. So musizierte sie schon auf Truppenübungsplätzen und Genfeldern, an Abschiebegefängnissen und vor Atomraketendepots. Jetzt kamen die MusikerInnen zum dritten Mal nach Gorleben: Bereits im Jahr 1994 musizierte „Lebenslaute“ unter dem Motto: „Musikalischer Einstieg in den atomaren Ausstieg“ vor und auf dem Gelände des Zwischenlagers für mittel- und hochradioaktiven Müll, vor zwei Jahren am geplanten Endlager mit dem Slogan „a-moll statt A-Müll“. Dabei leistet sie Zivilen Ungehorsam - mit Musik! Fotos können auf folgender Seite in hoher Auflösung kostenfrei herunter geladen und honorarfrei verwendet werden.
www.publixviewing.de

Margret Bonin (Pressesprecherin)

mobil - 0170-4810443
Lübecker Str. 29a
23795 Bad Segeberg
www.lebenslaute.net
www.gorleben365.de

Pressemitteilung 26.10.2011, Offene Arbeit Erfurt

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten Sie um Veröffentlichung der folgenden Pressemitteilung:

Wir setzen die Atomindustrie Schach matt!

Die Offene Arbeit des Evangelischen Kirchenkreises Erfurt wird am Samstag, den 29.10.2011, ab 10.30 Uhr vor dem Haupttor des Endlager-Bergwerkes in Gorleben die Atomindustrie Schach matt setzen. Eine lange Reihe von Störfällen, insbesondere die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima, haben unmißverständlich gezeigt, dass die Nutzung der Atomnenergie und die damit verbundenen Risiken unverantwortlich sind. Beispielsweise Atommüll stellt dabei ein ungelöstes Problem nicht nur für uns, sondern für nachfolgende Generationen dar - in tausenden von Jahren. Eine wirklich sichere Lagerung ist nach wie vor in keiner Weise geklärt. Ein Salzstock, wie der in Gorleben, ist dafür mit Sicherheit kein geeigneter Ort. Deshalb nimmt die Offene Arbeit Erfurt an der Kampagne gorleben365 in Form einer gewaltfreien Aktion teil. Wir laden alle ein, diesen Tag mit uns kreativ zu gestalten.

Für die Veröffentlichung bedanken wir uns im Voraus. Bei evtl. Rückfragen können Sie sich an uns unter folgenden Telefonnummern wenden: 0361/6422661 bzw. 0176/88100434

Mit freundlichen Grüßen Renate Lützkendorf, Steffen Kunkel, Matthias Weiß

Pressemitteilung, 18.10.2011

Einstellung der Endlagerarbeiten in Gorleben am Wochenende Kampagne gorleben365 feiert Teilerfolg nach zwei Monaten Gorleben, 18.10.2011. Die zahlreichen gewaltfreien Blockaden der ersten zwei Monate der Kampagne gorleben365 zeigen Wirkung. Der 3-Schichtbetrieb im Salzstock in Gorleben wurde an den Wochenenden komplett eingestellt. Selbst das Wachpersonal arbeitet am Wochenende nur noch in 12-Stundenschichten.

Seit dem Start der einjährigen Kampagne am 14. August 2011 fanden an jedem Wochenende mehrere Blockaden statt, die den Baustellenverkehr zum Teil massiv behindern konnten. Zunächst reagierten die Betreiber durch die Nutzung von zwei zusätzlichen Toren und das Anlegen neuer Waldwege. In der Folge gelang es den Blockadegruppen dennoch mehrfach, alle sechs Tore erfolgreich zu blockieren. In ihrer Verzweiflung schritten die Betreiber dann bei zwei Blockaden sogar zur Selbstdemontage, indem sie ein Loch in ihren Zaun schnitten, um den Schichtwechsel durchführen zu können.

Katja Tempel von der Kampagne gorleben365 freut sich: „Wir beobachten, dass der übliche mittägliche Schichtwechsel am Wochenende nicht mehr stattfindet. Nur zwischen 8.00-8.30 Uhr bzw. 20.00-20.30 Uhr ist ein kleines Fahrzeugaufkommen zu registrieren. Diese geringe Zahl der Fahrzeuge lässt den Schluss zu, dass es sich nur um den Werkschutz, aber auf keinen Fall um einen regulären Schichtwechsel im Bergwerksbetrieb handelt.“

An den letzten beiden Wochenenden haben die Blockadegruppen bereits auf die veränderte Situation reagiert und vor 8 Uhr morgens mit den Blockaden begonnen.

„In den kommenden Wochen und Monaten werden wir den Druck aufrecht erhalten – nicht nur an den Wochenenden, sondern auch unter der Woche. Es melden sich immer mehr Gruppen, aus dem gesamten Bundesgebiet, die hier blockieren wollen. Den Menschen ist bewusst, dass das Problem der Atommülllagerung noch ungelöst ist. Sie widersetzen sich der Erkundung, weil der Salzstock in Gorleben völlig ungeeignet ist.“ konstatiert Jochen Neumann von der Kampagne gorleben365.

 

gorleben365 ist eine gemeinsame Kampagne der KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion und von X-tausendmal quer – gewaltfrei und ungehorsam gegen Castor und Atomkraft.

Für weitere Hintergrundinformationen und Berichterstattung über die Blockaden der nächsten Wochen stehen unsere PressesprecherInnen auch in den nächsten Tagen zur Verfügung.

Kontakt:

0151-59 277 481

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Katja Tempel, X-tausendmal quer

Jochen Neumann, KURVE Wustrow

www.gorleben365.de

Gewaltfreie Blockade des Baustellenverkehrs zum Endlagerbergwerk

Pressemitteilung, 25.10.2011, Lebenslaute

"Musik kann die Welt verändern" (Beethoven)


Am 30.Oktober beteiligt sich die Gruppe „Lebenslaute“ auf ihre Art an der Kampagne
gorleben365. Dazu wird sie in der Zeit ab 10 Uhr mit Orchester und einem Chor in
Gorleben musizieren. Mit zum Teil neu getexteten Sätzen aus der Kantate 'Der Morgen'
von Telemann, "Wie nun ihr Herren" von Schütz oder "It ́s my life" (Bon Jovi) schlägt
Lebenslaute den Bogen zur "Ode an die Freude", der Hymne Europas. Die wird dann
allerdings eine ganz besonders "laute" Überraschung sein. Rein Instrumental sollen Sätze
aus einer Suite des zeitgenössischen Komponisten Gustav Gunsenheimer geprobt
werden.
„Lebenslaute“ ist eine offene Musik- und Aktionsgruppe. Musikerinnen und Musiker von
nah und fern kommen bei ihren Aktionen zusammen. Sie vereint die“ Liebe zur Musik und
die Empörung über gesellschaftliche Zustände. Darum spielt Lebenslaute Musik an Orten,
die für menschenverachtendes Handeln stehen. So musizierte die Gruppe schon auf
Truppenübungsplätzen und Genfeldern, an Abschiebegefängnissen und vor
Atomraketendepots. Jetzt kommen die MusikerInnen zum dritten Mal nach Gorleben:
Bereits im Jahr 1994 musizierte Lebenslaute unter dem Motto: „Musikalischer Einstieg in
den atomaren Ausstieg“ vor und auf dem Gelände des Zwischenlagers für mittel- und
hochradioaktiven Müll, vor zwei Jahren im geplanten Endlager mit der Forderung „A-moll
statt A-Müll“.
Dabei leistet sie Zivilen Ungehorsam – in Kombination mit klassischer Musik.
Im Rahmen von gorleben365 blockierten in der letzten Woche Menschen vom Gorlebener
Gebet, einer ökumenischen Initiative aus dem Wendland und Jugendliche, die die "Story
vom kleinen Pony (Jonny)" aufführten, das als Neuling in den Widerstand gegen die
Atomanlagen hineinkommt. Am Tag vor der Blockade der Lebenslaute beteiligt sich die
Offene Arbeit des Evangelischen Kirchenkreises Erfurt mit einer kreativen Aktion an der
Kampagne gorleben365.

Margret Bonin
Pressesprecherin
fon - 04551-6964 (privat)
fon - 04551-304842 (betriebl.)
fax - 04551-856574
mobil - 0170-4810443
Lübecker Str. 29a
23795 Bad Segeberg
www.lebenslaute.net
www.gorleben365.de

Pressemitteilung 18.10.2011, Ponyshow

Die Story vom kleinen Jonny

Eine kleine Ponyshow für den Widerstand

Am Samstag, den 22. Oktober führen Schülerinnen und Schüler eine Blockadeaktion im Rahmen der Kampagne "gorleben365" durch. Diese soll, wie auch viele der vorangegangenen Aktionen, vor den Toren des sogenannten Erkundungsbergwerkes stattfinden.

Geplant ist eine kleine Ponyshow für den Widerstand. Ab 17 Uhr findet eine öffentliche Gesangsprobe statt, als Einstimmung für die "Story vom kleinen Jonny", dessen Geschichte ab 19 Uhr in der Ponyshow präsentiert wird.

Für das Einstudieren der schauspielerischen, musikalischen sowie reiterlichen Fähigkeiten wurde die erste Ferienwoche intensivst genutzt. Von eigenen Erfahrungen der SchülerInnen geprägt, beschreibt die Story den Prozess eines "Neueinsteigers" in den wendländischen Widerstand. Abschließend ist ein feuriges Ende geplant.

Pressekontakt:

Mascha Bahner, Tel. 05858/ 978878

Pressemitteilung 12.10.2011, Initiative 60

Im Rahmen der Daueraktion „gorleben365“ traf sich die „Initiative 60“ mit ihren Freunden am Dienstag vor der Straßengabelung an sogenannten Erkundungsbergwerk.

Etwas 40 ältere Menschen trafen sich zur Blockade.

Die vorgesehene Kaffeetafel wurde wegen andauernden Regens zwar zur Stehparty unter freiem Himmel, aber die versammelten Teilnehmer demonstrierten trotzdem nachdrücklich ihren Protest gegen die Atomindustrie. Sie dachten an die Enkel aller Menschen, ihre eigenen wie auch die uneinsichtiger Politiker und die der in den Einsatz beorderten Polizeibeamtinnen und -beamten.

Denen und allen weiteren Nachkommen die Umwelt lebenswert zu erhalten ist die Pflicht jeder Generation. Das erfordert den Einsatz aller verantwortungsfähigen Bürger, unabhängig vom Lebensalter.

Etliche der zur Aktion Erschienenen, die im Verlauf zwei Lastzüge mit Schlafcontainern für die CASTOR-Polizei blockierten, waren über 80, der älteste schon 92 Jahre alt. Man war sich einig, sich weiterhin nachdrücklich an Aktionen und bürgerlichem Ungehorsam zu beteiligen.

Die Fahrer der blockierten Lastzüge warteten geduldig, während die dienstlich anwesenden Polizisten einsahen, dass von den friedlich protestierenden Menschen keine Gefahr ausging. Sie verhielten sich entsprechend. Das ist lobend zu bemerken. In der Vergangenheit hat man es auch schon anders bemerkt.

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Kontakt

Helmuth Peters | Tel. 05846 2164

Pressemitteilung, 09.10.2011, KURVE Wustow, 10.30 Uhr

Blockade mit Ankettaktion in Gorleben

AktivistInnen der KURVE Wustrow sind angekettet und blockieren die Tore desErkundungsbergwerks, um den Schichtwechsel zur Weitererkundung des Salzstockes zu verhindern

Seit 8 Uhr am heutigen Sonntagmorgen blockieren AtomkraftgegnerInnen alle sechs Tore des Erkundungsbergwerks in Gorleben mit Ankettaktionen und Sitzblockaden. Die AktivistInnen sind mit Stahlrohren an drei Tore angekettet und weitere drei Tore sind durch Sitzblockaden besetzt. Sie sind bester Stimmung, haben sich warm angezogen und wollen bis zum Mittag ausharren.

„Ich stoppe die Erkundung mit meinem Körper und riskiere dabei meine körperliche Unversehrtheit, weil ich nicht verantworten kann, dass wir den nachfolgenden Generationen ein viel größeres Risiko aufbürden. Der Salzstock in Gorleben ist ungeeignet und die geplante Einlagerung von Atommüll würde unweigerlich viele Leben zerstören.“ erklärt ein Blockadeteilnehmer seine Motivation.

Die gewaltfreie Aktion zivilen Ungehorsams findet im Vorfeld der Jahrestagung der KURVE Wustrow - Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion statt. Diese steht unter dem Motto „Lesen und Blockieren“. Ulrike Laubenthal präsentiert um 12 Uhr vor dem Haupttor, den von ihr herausgegebenen Sammelband „Gewaltfreie Aktion. Erfahrungen und Analysen“. Das angehende Standardwerk belegt die politische Wirksamkeit der Gewaltfreien Aktion anhand vieler praktischer Beispiele aus unterschiedlichen Ländern und Epochen.

„Ziviler, gewaltfreier Widerstand hat vielfach Geschichte geschrieben. Wir wollen und werden in Gorleben ein weiteres Kapitel hinzufügen.“ so erklärt Jochen Neumann, Geschäftsführer der KURVE Wustrow, zuversichtlich.

Die Aktion findet im Rahmen der Kampagne gorleben365 statt, die von der Initiative X-tausendmal quer - gewaltfrei und ungehorsam gegen Castor und Atomkraft und der KURVE Wustrow - Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion am 14. August 2011 gestartet wurde.

Weitere Informationen unter: www.gorleben365.de

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Pressekontakt:

Jochen Neumann, 0151-194 72 491

Steffi Barisch, 0151-592 77 481

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.gorleben365.de

Pressemitteilung, 09.10.2011, KURVE Wustrow, 7.30 Uhr

Blockade mit Ankettaktion in Gorleben

AktivistInnen der KURVE Wustrow ketten sich an und setzen sich vor die Tore des Erkundungsbergwerks, um den Schichtwechsel zur Weitererkundung des Salzstockes zu verhindern

Gorleben, 09.10.2011

Ab 8 Uhr am heutigen Sonntagmorgen werden Atomkraftgegner alle sechs Tore des Erkundungsbergwerks in Gorleben mit Ankettaktionen und Sitzblockaden unpassierbar machen.

Die AktivistInnen werden sich mit Stahlrohren an die Tore anketten. Sie sind bester Stimmung, haben sich warm angezogen und wollen bis zum Mittag ausharren.

„Ich will die Erkundung mit meinem Körper stoppen und riskiere dabei meine körperliche Unversehrtheit, weil ich nicht verantworten kann, dass wir den nachfolgenden Generationen ein viel größeres Risiko aufbürden. Der Salzstock in Gorleben ist ungeeignet und die geplante Einlagerung von Atommüll würde unweigerlich viele Leben zerstören.“ erklärt ein Blockadeteilnehmer während der Vorbereitung seine Motivation.

Die gewaltfreie Aktion zivilen Ungehorsams findet im Vorfeld der Jahrestagung der KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion statt. Diese steht unter dem Motto „Lesen und Blockieren“. Ulrike Laubenthal präsentiert um 12 Uhr vor dem Haupttor, den von ihr herausgegebenen Sammelband „Gewaltfreie Aktion. Erfahrungen und Analysen“. Das angehende Standardwerk belegt die politische Wirksamkeit der Gewaltfreien Aktion anhand vieler praktischer Beispiele aus unterschiedlichen Ländern und Epochen.

„Ziviler, gewaltfreier Widerstand hat vielfach Geschichte geschrieben. Wir wollen und werden in Gorleben ein weiteres Kapitel hinzufügen.“ so erklärt Jochen Neumann, Geschäftsführer der KURVE Wustrow, zuversichtlich.

Die Aktion findet im Rahmen der Kampagne gorleben365 statt, die von der Initiative X-tausendmal quer – gewaltfrei und ungehorsam gegen Castor und Atomkraft und der KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion am 14. August 2011 gestartet wurde.

Weitere Informationen unter: www.gorleben365.de

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Pressemitteilung 8.10.2011 , Anti-AKW-Gruppe Dithmarschen

Am vergangenen Montag fand zum 27. Mal eine Mahnwache auf dem Heider Marktplatz statt. Nach der Havarie von vier Reaktoren im japanischen Fukushima am 11. März 2011 fanden und finden solche Mahnwachen in vielen deutschen Städten statt, darunter auch in Brunsbüttel, Meldorf und Heide.

Obwohl die Katastrophe bis heute andauert, flaute die Berichterstattung in den Medien rasch ab, insbesondere nachdem in Deutschland ein langfristiger Atomausstieg bis frühestens 2022 beschlossen wurde. Trotz der endgültigen Stilllegung von acht deutschen Atomkraftwerken, produziert Deutschland einen Überschuss an Atomstrom. Das geht aus einem Bericht des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BdEW) hervor (vgl. http://www.contratom.de/2011/09/19/stromexportuberschuss-trotz-atomausstieg/). Dies belegt eindeutig, dass die vielzitierte „Stromlücke“ nicht existiert und eine Abkehr von dieser Hochrisikotechnologie bereits jetzt, spätestens jedoch bis 2015 möglich wäre. Jeder Tag, an dem AKW weiter betrieben werden, ist eine Zumutung und stellt eine unnötige Gefährdung dar.

Neuer Termin

Um die Bevölkerung besser zu informieren, haben die OrganisatorInnen der Heider Mahnwachen ein neues Konzept erarbeitet. Künftig werden die Informations-- und Protestveranstaltungen am Samstag zur Marktzeit stattfinden. Der Auftakt hierzu ist am 08. Oktober, ab 10 Uhr am Heider Südermarkt.   Mitmachaktion Außerdem ist geplant, am 15. Oktober im Rahmen der Aktion "Gorleben365" (vgl. http://www.gorleben365.de/kampagnenidee.html) einen Tag vor den Toren des "Zwischenlagers" in Gorleben mit "Steinen des Anstoßes" (vgl. http://www.gorleben365.de/component/eventlist/details/36-mahnwache-aus-schleswig-holstein.html) auszuharren, um die weiteren Ausbauarbeiten zum Endlager zu behindern. Im Vorfeld wird es hierfür am 08. Oktober neben einem Infostand auch eine Mitmachaktion geben, bei der Interessierte und Engagierte aus ganz Dithmarschen diese "Steine" gestalten und mit ihren Botschaften an die Politik versehen können.

 

Pressemitteilung, 28.09.2011, Initiative 60

Die „Initiative 60“, die lose Gruppe der Alten im Atomwiderstand, ist mittlerweile schon mehr als 27 Jahren aktiv. Im Rahmen der laufenden Aktion „gorleben365“ trifft sich die INI 60 am Dienstag, den 11. Oktober, 12.30 Uhr am sogenannten Erkundungsbergwerk unter dem Motto „Weisst Du noch?“ um aus der Vergangenheit zu berichten, die Zukunft zu bedenken und Pläne für neue Aktionen zu schmieden.

Zur Teilnahme bei Kaffee und Kuchen sind Gäste herzlich eingeladen und willkommen – unabhängig vom Lebensalter und natürlich auch dann, wenn sie nicht im Wendland zu Hause sind.

Kontakt:

Helmut Peters | Tel. 05846 2164

BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen
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c/o Schillerstr. 1A
D-29525 Uelzen

Pressemitteilung vom 24. September 2011

Die BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen (BI Uelzen) hat heute im Rahmen

von www.gorleben365.de die Hauptzufahrt zum Salzstock Gorleben blockiert. Mit einem

"Spanischer Vorhang" verschleierten Aktivisten den Anblick auf das Bergwerk, den sogenannten Schwarzbau. "Von der Nichteignung des Salzstockes Gorleben für die Lagerung von Atommüll überzeugt haben wir im Ausland nach Lösungen gesucht, wie der Salzstock zukünftig zu nutzen wäre", so Bernd Ebeling von der BI Uelzen. Fündig wurde die BI Uelzen im rumänischen Transsylvanien, dem Städtchen Turda. Der Salzstock wird dort erfolgreich als Freizeitpark betrieben. Für Groß und Klein wird einiges geboten: Konzerte, Historie des Salzabbaus, Sicherungsmaßnahmen, Kegelbahn, Riesenrad, Billiard, Tischtennis, Minigolf, Basketball und ein Spielplatz. Wie für einen Salzstock üblich gibt es in Turda Wasserzuflüsse, was bereits aus den gescheiterten Atommülllagern Asse und Morsleben bekannt und im Gorlebener Salzstock ebenso gegeben ist. Diese Wasserzuflüsse sind nicht vereinbar mit der Lagerung von Atommüll in Salzgestein, da Korrosion frei Haus gleich für die Lagerbehälter mitgeliefert wird. Mit einem großen Transparent (Text: „Achtung Lebensgefahr – Radioaktive Strahlung“) zogen Atomkraftgegner vor das atomare Zwischenlager. Nirgends ein Hinweis auf radioaktive Strahlung, aber ein Schild mit der vielen sagenden Botschaft „Betreten verboten! Eltern haften für Ihre Kinder“. Strahlenwerte hoch und runter gerechnet, Überschreitung ja oder nein. Mal wieder macht sich die Atomindustrie, in diesem Fall der Betreiber Gesellschaft für Nuklearservice mbH (GNS), unglaubwürdig, das Atommüllproblem überhaupt ernsthaft und mit der erforderlichen Sorgfalt anzugehen. Messwerte für die radioaktive Strahlung aus der CASTOR-Halle werden passend gerechnet. Vom niedersächischen Umweltministerium (NMU) die Verkündung, das erst Ende Oktober entschieden werde, ob der CASTOR-Transport rollen dürfe. Alles heiße Luft, wer glaubt denn noch der GNS und dem NMU? Container für die Unterbringung derPolizei werden auf dem Geländes des Salzstock Gorleben aufgestellt. Die Abfahrt des CASTOR-Transportes im französischen Valogne ist auf den 24. November 2011 terminiert.

Bezüglich geplantenen CASTOR-Transportes in das Zwischenlagers Gorleben fordert die BI Uelzen die Absage des Transportes und die Einstellung aller Vorbereitungen durch die Polizei. Wir erinnern daran, dass bereits in Jahren 1998 bis Anfang 2001 die hochgefährlichen Transporte unterblieben, da die Deckeldichtungen der Transportbehälter nicht Gesetzes konform waren. Weiter fanden in den Jahren 2007 und 2009 keine Transporte statt, das es keine genehmigten CASTOR-Behälter gab.

Fotos vom Salzstock Turda und der Blockade-Aktion zum Herunterladen unter

www.publixviewing.de

Infos zum Salzstock unter http://www.salinaturda.eu/

Weitere Infos auf Deutsch http://www.karpatenwilli.com/apuseni/turda.htm

Pressemitteilung, 25.09.2011, Pinneberg

Verlobung vorm Erkundungsbergwerk in Gorleben

Die Wedeler Michael Friedrich und Sabine Ropeter verloben sich auf der Blockade der Anti-Atom-Initiative Kreis Pinneberg vorm Tor in Gorleben

Nicht nur die Sonne strahlte, vom Himmel und den Anti-Atom-Fahnen, sondern auch die Gesichter, als die völlig überraschte Braut mit Sekt, Rosen und einem offiziellen Verlobungsantrag konfrontiert wurde.

Das „Ja!“ wurde anschließend mit einem mehrere Stunden dauernden opulenten Sektfrühstück gefeiert. Selbst die Polizei gratulierte.

Die Hochzeit wird im Frühling nächsten Jahres an gleicher Stelle im großen Kreis und ebenfalls im Rahmen der Kampagne gorleben365 Stattfinden.

Bilder der Verlobung vorm Tor wird es in Kürze auf den Homepages der Anti-Atom- Initiative im Kreis Pinneberg und von gorleben365 geben.

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Kontakt:

Kampagne gorleben365: 0151-59 277 481 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Bräutigam: 0176 – 20 43 43 04

www.gorleben365.de

Gewaltfreie Blockade des Baustellenverkehrs zum Endlagerbergwerk

www.anti-atom-initiative.de

Anti-Atom-Initiative im Kreis Pinneberg

20.09.2011 Pressemitteilung Tauschblockade

Tauschblockade in Gorleben

Schüler/innen der Freien Schule Hitzacker laden zu einer Tauschblockade ein: Getauscht werden Kleidungsstücke und auch Bekleidungsgegenstände. Wer kein Tauschgeschäft machen möchte, darf auch mit Bargeld bezahlen.  Die Schüler/innen freuen sich über Kuchenspender/innen und Musiker/innen, die die Blockade musikalisch begleiten wollen. Anschließend ist eine Modenschau geplant mit vielen Kleidungsschichten zum satirischen Schutz gegen erhöhte Strahlenwerte in Gorleben.

Weiterlesen: PM 20. 09. 2011 Tauschflohmarkt

Pressemitteilung, 19.09.2011, BI gegen Atomanlagen Uelzen

Verschleierung in Gorleben und bei CASTOR, Abfahrtstermin in Frankreich wahrscheinlich der 24. November 2011 – Blockadeaktion am 24. September 2011 in Gorleben

Weiterlesen: 20110919 BI Uelzen

13.09.2011 Pressemitteilung Freie Bühne Wendland

Sushi für alle

Was sich wie eine politische Forderung liest, ist der Titel eines
Theaterstückes, mit dem die frisch gegründete 'Freie Bühne Wendland' Anfang April in Platenlaase Premiere haben wird. Dennoch fand die erste Leseprobe am Dienstag auf der Einfahrt zum sog. Erkundungsbergwerk statt. „Kunst mischt sich ein“ kommentierte Regisseur Uwe Serafin. Während der zweistündigen Blockade im Rahmen der Aktion 'Gorleben 365' lotste die Polizei den Pkw-Verkehr durch einen Hintereingang, zwei LKW mit neuen Wohncontainern wurden von den Akteuren nach Aufforderung durchgelassen.

Weiterlesen: 2011-09-13 Freie Bühne Wendland

Pressemitteilung 11.09.2011

Die BI's Keine CO2-Endlager unterstützen BI Prignix

Altmark, Prignitz, Wendland 11.9.2011 – Über 30 Mitglieder der Bürgerinitiativen Keine CO2-Endlager Altmark und Brandenburg, sowie die Bürgerinitiative PrigNIX haben gemeinsam im Rahmen der Kampagne gorleben365 „Gewaltfreie Blockade des Baustellenverkehrs zum Endlagerbergwerk an möglichst vielen Tagen in einem Jahr“ am Sonntag eine gemeinsameAktion durchgeführt.

Weiterlesen: 11.09.2011, BI Prignix, Pressemitteilung

Pressemitteilung 01.09.2011

Salzstockfestival

Unter dem Motto „Musik genießen – atomaren Wahnsinn stoppen“ haben sich am gestrigen Donnerstag, den 01.09.2011, ab 19 Uhr etwa 60 AktivistInnen zum Erkundungsbergwerk Gorleben aufgemacht um gegen die verfehlte Politik in der Endlagersuche zu protestieren. Die Aktion steht im Rahmen der Kampagne „gorleben365“ von X-tausendmal quer und der KURVE Wustrow. Musikalisch wird sie von dem funkigen Drum’n’Bass-Duo „Jamsion“, der Screamo-Band „Paan“ aus Salzwedel und DJ Kevin Kardia unterstützt.

Weiterlesen: Pressemitteilung 01.09.2011, Salzstockfestival

Pressemitteilung, 01.09.2011

Presseeinladung zur Abgeordnetenblockade

Sonntag, den 4. September 2011
vor dem Erkundungsbergwerk in Gorleben

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie recht herzlich zur Abgeordneten-Blockade vor dem  Erkundungsbergwerk in Gorleben ein. Sie wird von Abgeordneten aus Kommunalparlamenten, Landtagen und dem EU-Parlament getragen.

Weiterlesen: Pressemitteilung 01.09.2011

Pressemitteilung 24. 8. 2011

Ankettaktion in Gorleben, Endlagerbaustelle nicht mehr befahrbar

Seit 12.25 Uhr sind alle Zufahrtstore zum Erkundungsbergwerk Gorleben blockiert. Den Aktivisten von X-tausendmal quer gelang dies, indem sie sich zeitgleich an allen sechs Toren des Geländes festketteten. Rechtzeitig zum Schichtwechsel sind alle Fahrzeuge an der Ein- und Ausfahrt gehindert. Der Betrieb des geplanten Endlagers für hochradioaktiven Müll ist somit vollständig aus dem normalen Arbeitsrhythmus gebracht. „Ziviler Ungehorsam ist ein notwendiges Mittel, sich gegen bestehendes Unrecht einzusetzen. Dabei achten wir unsere Gegner und handeln nach den Prinzipien der Gewaltfreien Aktion“, betont die Unterstützerin Jeannette Arndt, die neben einem angeketteten Aktivisten hockt.

Weiterlesen: Pressemitteilung 24.08.2011

Pressemitteilung 14.08.2011, 19.30 Uhr

Honorarfreie Fotos in hoher Auflösung hier:
http://www.publixviewing.de/index.php?cont=news&id=117&n=1

Gorleben erfolgreich blockiert

Auftaktblockade verhindert Schichtwechsel im Erkundungsbergwerk Gorleben, 14.08.2011, 19:30 Uhr. Die Kampagne gorleben365 resümiert: „Heute haben 300 Menschen gewaltfrei den Betrieb im geplanten Endlager Gorleben stillgelegt.“ Weitere gewaltfreie Sitzblockaden sollen in den kommenden 364 Tagen dafür sorgen, dass die Erkundungsarbeiten ruhen.

Die Aktion bildete den Startschuss zu einem 12-monatigen Blockademarathon, zu dem die Initiative X-tausendmal quer – gewaltfrei und ungehorsam gegen Castor und Atomkraft sowie die KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion einladen.

Weiterlesen: Pressemitteilung 14.08.2011, 19.30 Uhr

Pressemitteilung 14.08.2011, 15 Uhr

Blockadejahr in Gorleben gestartet

Ausdauernder Widerstand gegen die Weitererkundung des Salzstockes

Gorleben, 14.08.2011, 15 Uhr. Unter dem Motto „Heute wir, morgen ihr!“ haben heute AtomkraftgegnerInnen die erste Blockade im Rahmen der Kampagne gorleben365 aufgenommen: „Wir wollen andere Menschen mit unserem Handeln dazu motivieren, Verantwortung nicht zu delegieren, sondern sich eigenverantwortlich für den vollständigen Ausstieg aus der Atomenergie einzusetzen“ erklärt Steffi Barisch, Pressesprecherin der Kampagne.

Seit 14 Uhr werden die Zufahrten des Erkundungsbergwerkes blockiert. Trotz strömenden Regens harren mehr als 300 Menschen aus, um den Baustellenverkehr des geplanten Endlagers für hochradioaktiven atomaren Abfall zu behindern.

Die Aktion bildet den Startschuss zu einem 12-monatigen Blockademarathon, zu dem die Initiative X-tausendmal quer- gewaltfrei und ungehorsam gegen Castor und Atomkraft sowie die KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion einladen.

Weiterlesen: Pressemitteilung 14.08.2011, 15.00 Uhr