Kampagne von
X-tausendmal quer
und KURVE Wustrow

Wir werden den Zugang zum Erkundungsbergwerk blockieren. Wir wollen andere Menschen mit unserem Handeln dazu motivieren, Verantwortung nicht zu delegieren, sondern sich eigenverantwortlich für den Ausstieg aus der Atomenergie einzusetzen.

Unsere Blockaden sind Akte Zivilen Ungehorsams. Gesetze und Vorschriften, die den reibungslosen Betrieb des Endlagerbergwerks sicherstellen sollen, werden wir nicht beachten. Wir werden die Zufahrt nicht freiwillig verlassen, weil wir in Anbetracht des atomaren Risikos und der ungelösten Entsorgungsfrage unsere Aktion als legitim und notwendig erachten. Bei polizeilichen Räumungen werden wir besonnen und ohne Gewalt handeln. Durch mögliche Demonstrationsverbote und juristische Verfolgung lassen wir uns nicht abschrecken.

Wir streiten für das Leben und eine lebenswerte Zukunft. Daran orientiert sich auch unser Handeln. Wir werden keine Menschen verletzen. Unser Anliegen ist es, allen Menschen mit Aufrichtigkeit, Respekt und Gesprächsbereitschaft zu begegnen.

Die Polizei und die Angestellten des Bergwerks sind nicht unsere GegnerInnen, deshalb versuchen wir in unserem Verhalten zum Ausdruck zu bringen, dass wir die einzelnen PolizistInnen und MitarbeiterInnen des Erkundungsbergwerks als Menschen achten, auch wenn wir ihr Handeln und ihre Rolle kritisieren.

In unserer Zusammenarbeit versuchen wir, hierarchiefreie Strukturen zur Anwendung zu bringen, d.h. wir werden nicht nach dem Mehrheitsprinzip, sondern nach dem Konsensprinzip entscheiden und uns untereinander so weit wie möglich absprechen. Wir werden gewaltfrei und entschlossen den reibungslosen Betrieb des Endlagerbergwerks stören.